(tb) In der Vergangenheit wies eine Vielzahl Studien aus, dass die Deutschen im Einzelhandel überwiegend mit Bargeld zahlen. Elektronische Zahlungsmittel konnten zwar Boden wettmachen, reichen aber an die Bedeutung des Bargelds bei Weitem nicht heran.

Dieses kommt bei rund drei Viertel aller Zahlungsvorgänge zum Zuge. Jüngst wartete jedoch das EHI Retail Institute mit anderen Zahlen auf. Demnach hätten elektronische Zahlungsmittel einen Anteil von 48,6 Prozent an den Transaktionen, Bargeld nur von 48,3 Prozent. Demnach steht das Bargeld längst mehr auf dem Spitzenplatz. Doch gemach.

EHI wandte einen einfachen Trick an, um die Bedeutung elektronischer Zahlungsmittel hervorzuheben. Statt die einzelnen Zahlungsvorgänge zu zählen, ermittelte EHI die Umsätze. Da aber nunmehr eher ein neuer Fernseher oder eine neue Waschmaschine mit der Karte bezahlt wird als frisches Obst und Gemüse, liegen Welten zwischen den jeweiligen Beträgen.

Mit der Kreditkarte beglichene Rechnungen erreichen einen Durchschnittsbetrag von gut 50 Euro. Auf 41 Euro lautet der durchschnittlich mit der Girocard bezahlte Rechnungsbetrag. Mit Bargeld wechseln dagegen im Schnitt nur 14,34 Euro den Besitzer.