(tb) Die amtliche Prägestatistik für 2018 weist wiederum sinkende Auflagen für die klassischen deutschen Gedenkmünzen aus. Sämtliche 20-Euro-Silbermünzen unterschritten dabei den Wert von einer Million Stück in Stempelglanz deutlich.

Die Zahlen im Einzelnen:

  • „Der Froschkönig“: 919.000 in Stempelglanz, 130.000 in Spiegelglanz
  • „275 Jahre Gewandhausorchester“: 877.000 und 125.000
  • „800 Jahre Hansestadt Rostock“: 864.000 und 125.000
  • „150. Geburtstag Peter Behrens“: 831.000 und 117.000
  • „100. Geburtstag Ernst Otto Fischer“: 827.000 und 117.000

Im Jahr 1822 schuf Caspar David Friedrich, einer der bedeutendsten deutschen Landschaftsmaler der Romantik, ein Tageszeiten-Diptychon, heute bekannt als „Der einsame Baum“ und „Mondaufgang am Meer“.

Auf dem 55 x 71 Zentimeter großen Bild des Morgens erstreckt sich eine grüne Wiesenlandschaft mit Weihern, Baumgruppen und Dörfern. Am Ende der hell beleuchteten Ebene erheben sich gotische Kirchtürme einer Stadt vor hoch aufragenden dunklen Bergen. Im Zentrum der Komposition steht eine monumentale Eiche, die in der Krone abzusterben beginnt. Über dem Baum haben sich kuppelartig Wolken formiert. Die Eiche bietet einem am Stamm lehnenden Hirten Schutz, während seine Schafe auf der Wiese weiden.

Am 4. April 2019 findet die 219. Internationale Pfankuch Auktion für Briefmarken, Münzen und Postgeschichte in Braunschweig statt. Dabei kommen 2795 Lose aus vielen verschiedenen Bereichen der Philatelie und Numismatik zum Ausruf. Die Versteigerung beginnt um 9.30 Uhr im Hotel Deutsches Haus.

Mit seltenen Marken, Ganzsachen und Belegen bildet Altdeutschland in der 219. Pfankuch-Auktion erneut einen Schwerpunkt.

Die Rallye Dakar fand 2007 bislang zum letzten Mal auf der traditionellen Strecke mit Ziel in Dakar statt. Nachdem die Veranstaltung 2008 aufgrund einer Terrordrohung abgesagt und ab 2009 schließlich auf den südamerikanischen Kontinent verlegt wurde, blieb der Name der Veranstaltung als Reminiszenz einer der bedeutendsten Langstreckenrallye aller Zeiten aber erhalten.

Die Markenausgaben MiNr. 2118 und 2119 aus dem Senegal von 2007 sind vielleicht auch deshalb auf dem Sammlermarkt heiß begehrt.

(tb) Mit Bargeld zahlt man am schnellsten. Das ermittelte die Deutsche Bundesbank in einer Studie, für die sie 3000 Zahlungsvorgänge in 15 Geschäften unter die Lupe nahm.

Dabei stoppten die Ermittler die Zeit zwischen der Nennung des Betrages und dem Abschluss des Zahlungsvorganges. Im Schnitt nach 22,5 Sekunden hatten die Kunden mit Bargeld bezahlt, bei der Kartenzahlung mit Persönlicher Identifikationsnummer (PIN) dauerte es 29,4, bei Kartenzahlung mit Unterschrift 38,6 Sekunden.