Hugo-Michel-Förderpreis 2016 verliehen

10.01.2017

SiFi(mi) Seit dem Jahr 2008 wird der Hugo-Michel-Förderpreis für herausragendes Engagement in der philatelistischen Nachwuchsförderung verliehen. Auch im letzten Jahr fand die feierliche Verleihung am ersten Tag der Sindelfingener Messe im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung statt. Der diesjährige Preisträger ist Herr Hans-Werner Hack.

 

Herr Hack ist passionierter Briefmarkensammler und Vorsitzender des Vereins „Regionales Netzwerk Intergration“ ReNI e.V. Er hilft Migrantenfamilien bei der Integration in Deutschland, indem er die Briefmarke mit der Wissensvermittlung und dem Deutschunterricht verbindet. Kinder ab neun Jahren können an einer „Wissens-Arbeitsgemeinschaft“ teilnehmen, die allen Kindern, auch deutschen, offensteht. Unser Preisträger berichtet, dass deutsche Kinder durch die Berichte ihrer ausländischen Mitschüler neugierig wurden. Um Ordnung und Ziel für eine Sammlung zu geben, hat unser Preisträger Sammelblätter und Sammelhefte entwickelt, die von den Kindern mit Briefmarken gefüllt werden.

 

Wichtig ist dabei auch das Gespräch über die Markenmotive und Nachforschungen dazu mit Hilfe des Internets. In welcher Stadt steht der Eiffelturm und was gibt es sonst noch dazu zu sagen? Briefmarken können die Kinder im „Laden“ mit einem eigens geschaffenen Spielgeld erwerben; wenn sie das Motiv aber auf Deutsch beschreiben können, erhalten sie die Briefmarken geschenkt. In ähnlicher Art hat sich unser Preisträger weitere Anreize ausgedacht, die Kinder herausfordern und im Lernen unterstützen und dabei zu Erfolgserlebnissen führen.

 

Der Hugo-Michel-Förderpreis-Träger Herr Hans-Werner Hack leistet mit dieser wichtigen Arbeit einen entscheidenden Beitrag zum pädagogischen Einsatz von Briefmarken und der Intergration junger Migranten in die deutsche Gesellschaft.

 

Die Preisträger der letzten Jahre

Bodo von Kutzleben (2008), Anette Hecker-Köhler (2009), Reinhard Heisig (2010), Adelheid Gubser (2011) und Helga Stöckel (2012), Stefanie Wollschläger (2013), Klaus Wollersheim (2014) und Wolfgang Sander (2015).