Bargeld dominiert im Alltag

26.07.2017

(tb) 90 Prozent der Bundesbürger nutzen Bargeld für Einkäufe in Geschäften. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstitutes Yougov, das im Rahmen seiner allgemeinen Studien rund 70 000 Teilnehmer befragte.

 

Zwei Drittel setzen auch die Girokarte mit Geheimzahl ein, ein Drittel bezahlt mit Kreditkarte. Kontaktlose Bezahlmöglichkeiten mit Giro- oder Kreditkarte akzeptiert jeder sechste Befragte. Als Grund für die Bezahlung mit Bargeld nannten die meisten die hohe Sicherheit, die damit verbunden ist. Mit derselben Begründung lehnten sie insbesondere Zahlungen mit dem Smartphone ab, dessen Software bekanntlich deutlich geringere Sicherheitsstandards aufweist als stationäre oder tragbare Computer.

 

Vier von zehn Bundesbürgern rechnen damit, in zwanzig Jahren nur noch bargeldlos zahlen zu können, etwa 15 Prozent gehen davon aus, dass dies zu einem späteren Zeitpunkt geschehen werde. Immerhin ein Drittel lehnt den rein bargeldlosen Zahlungsverkehr ab. Die Dominanz des Bargeldes bei direkten Zahlungen bedeutet nicht, dass dieses auch die Zahlungsvolumina beherrscht. Große Beträge werden eher mit Giro- oder Kreditkarte beglichen als Kleinbeträge.