An die MICHEL-Redaktion: Alte deutsche Schrift

08.05.2018

MiR 4 2018 Plus komplettweb(mi) Liebe MICHEL-Redaktion,

 

auf Seite 92 der MICHEL-Rundschau 1/2018 Plus ist ein Brief abgedruckt, den der Sohn Peter an seinen Vater geschrieben hat. Für mich hat der von Autor Gerhard Freund verfasste Artikel nur einen „Schönheitsfehler“: Da der Text dieses Briefes in Kurrentschrift geschrieben ist und für mich somit kaum zu lesen, wäre es sehr hilfreich, wenn es eine „deutsche Übersetzung“ gäbe, um den Inhalt dieses Briefes zu verstehen.

 

Ich habe leider bis jetzt noch niemanden gefunden, der mir den Inhalt dieses Briefes entziffern hätte können. Meine Frage und Bitte: Können Sie mir hier weiterhelfen?

 

Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre gelegentliche Antwort!

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard G.

 

Sehr geehrter Herr G.,

 

gerne helfen wir bei der Umschrift des Briefes. Hier zeigen wir das gesamte Dokument, das in MICHEL-Rundschau 1/2018 Plus nur zur Hälfte aus dem abgebildeten Briefumschlag hervorschaut. Der Inhalt des Schreibens lautet:

 

Katschberghöhe, d. 28.5.41

Lieber Vati,

Nur weil Mutter hier ist, ist so schlechtes Wetter. Ich darf jetzt jeden Sonnabend nach Michael gehen zu Mutter. Es ist immer sehr schön.

Herr Kache kommt jetzt auf vierzehn Tage nach Berlin, um seine Frau zu überführen. – Hast du eigentlich das Griechische ausgeknobelt, was ich im letzten Brief schrieb?

Gestern ist Mutter oben gewesen. Sie kam in 85 Minuten (!) hinauf. Alle Achtung fürs zweite Mal!

Der Vater eines Jungen ist in Afrika. Er ist Sonderberichterstatter für den Lokal-Anzeiger und heißt Lucke. Er liegt vor Tobruck und schreibt Berichte. Auch in Sollum ist er oft gewesen. Muß ganz interessant sein!

Viele Grüße

Dein Peter

 

Alle interessanten Leseranfragen und -Hinweise lesen Sie auch in der monatlich erscheinenden MICHEL-Rundschau.