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Als größter Anbieter von Weiterbildung in Deutschland arbeiten die Volkshochschulen flächendeckend zusammen und stellen ein vielfältiges Programm bereit, das jedermann offensteht.

Auch anerkannte Schul- und Bildungsabschlüsse kann man an den bundesweit mehr als 900 Volkshochschulen nachholen.

Die Anfänge der Erwachsenenbildung reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, als sich die Prinzipien der Aufklärung verbreiteten und der Ruf nach einem höheren Allgemeinbildungsstand der Bevölkerung immer lauter wurde. In der Weimarer Republik waren schließlich die entscheidenden Voraussetzungen gegeben, um das bürgerliche Konzept der Volksbildung zu verwirklichen. Im Artikel 148 der Reichsverfassung von 1919 gesetzlich festgeschrieben, lag die Weiterbildung von nun an in öffentlicher Verantwortung und die Förderung der Volkshochschulen in staatlicher Hand.

Bis heute trägt die Erwachsenenbildung an Volkshochschulen zum Zusammenhalt, zur Teilhabe und zur Integration bei. Neben elementarer Grundbildung können Interessierte berufliche Fortbildungskurse wahrnehmen, sich politisch informieren und bürgerlich engagieren. Dank internationaler Zusammenarbeit und mithilfe eines umfangreichen Sprachprogramms lassen sich soziale und interkulturelle Kompetenzen ausbauen. Hochfrequentiert sind außerdem die Bereiche Gesundheit, Kultur und Gestalten. Das Alter spielt hierbei keine Rolle – man lernt schließlich nie aus.

Das Motiv ist von Hanno Schabacker aus Berlin entworfen worden. Erstausgabetag: 4. April 2019.

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