Walter Hopferwieser: Pioneer Rocket Mail & Space Mail

ISBN: 9783950020717

EUR 49,00




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Produktbeschreibung

Walter Hopferwieser: Pioneer Rocket Mail & Space Mail

Inhalt:

Beschreibung und Bewertung von Raketenpost, Belegen, Raketenvignetten, Weltraumpost und Weltraum-Briefmarken mitsamt detaillierten historischen, technischen und natürlich philatelistischen Hintergrundgeschichten. Das englischsprachige Kompendium löst damit den Ellinton Zwisler-Katalog ab.

Das gesamte Buch ist in Englisch verfasst (Übersetzung durch Annika Backe-Dahmen).



Beschreibung:

Einer der im Buch vorgestellten Raketen-Experimentatoren aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war der Österreicher Friedrich Schmiedl. Er schoss zahlreiche Postraketen vom Grazer Hausberg Schöckl ins Tal. Dieser Raketenpionier wollte nicht nur die Postversorgung beschleunigen, sondern auch die Weltraumfahrt beginnen. 1928 zündete er eine Rakete von einem Stratosphärenballon und fünf Jahre später setzte er einen Höhenballon von einer Rakete aus. 1931 startete Schmiedl die oberste Stufe einer 520 kg schweren 3-stufigen „Raumrakete“, für deren Realisierung das Geld nicht reichte.

Der Wettlauf in den Weltraum lässt sich anhand philatelistsicher Belege ausführlich und spannend beschreiben. Selbst eingefleischte Sammler von Weltraum Briefmarken oder Belegen werden von manchen Forschungsergebnissen, zu denen Hopferwieser in seinem neuen Werk kommt, überrascht sein.

So wollte Chefkonstrukteur Sergei Koroljow – der sowjetische Wernher von Braun – mit der N-1 Rakete schon 1974 Kosmonauten zum Mars bringen. Doch die politische Führung gab ihm immer wieder den Auftrag, die Amerikaner um jeden Preis zu schlagen. Dabei stand er in ständigem Wettstreit mit den Konstruktionsbüros unter Wladimir Tschelomei und Michail Jangel.

Echte Weltraumpost gab es erstmals 1960 als der amerikanische Spionagesatellit Discoverer 17 Briefe 31 Mal um die Erde beförderte. Die Rückkehrkapsel mit Filmen und Briefen wurde von einem Flugzeug aufgefangen. X-15, ein Raketenflugzeug der USAF, stieß bis in den Weltraum vor. Bei einigen X-15 Flügen wurden philatelistische Belege befördert.

1969 nahm Neil Armstrong mit Apollo 11 einen Poststempel des U.S. Postal Service zum Mond. Mit ihm wurde nicht nur der offizielle Mondbrief gestempelt, sondern auch 3 Probeabschläge angefertigt, von denen jeder Astronaut einen erhielt.

Zwei Jahre später wurde David Scott der erste Postmeister auf dem Mond. Er hatte sogar zwei Poststempel zur Auswahl. Apollo-Astronauten nahmen Umschläge zum Mond, die mit Apollo 14, 15 und 16 auf dem Mond landeten und mit Apollo 11, 12, 13 und 15 den Mond in der Kommandokapsel umrundeten. Die verschiedenen Typen sind abgebildet und ausführlich beschrieben.

Die erste sowjetische Weltraumpost gab es 1969. Nach der Kopplung von Sojus 4 und 5 empfing Wladimir Schatalow zwei Briefe. Bevor 1975 ein Apollo mit einem Sojus Raumschiff koppelte, schlugen Sowjets eine internationale kosmische Post vor. Angesichts der Apollo 15 Briefmarkenaffäre winkt die NASA ab. Dafür schickte sie 1982 zusammen mit dem U.S. Postal Service mit dem Space Shuttle Challenger 261.900 Belege um die Erde – die erste für jedermann erschwingliche Weltraumpost.

Als erste Raumstation hatte Saljut-6 zwei Kopplungsstutzen. Damit begann Ende 1977 ein reger Briefverkehr zwischen Kosmos und Erde, der bis heute anhält. Erstmals werden die Rätsel der Zenon Jankowski Blöcke gelöst. 1978 hatte die polnische Post zuerst Blöcke mit dem Bild des Ersatzkosmonauten gedruckt, die fast zur Gänze vernichtet wurden. Warum flog Mirosław Hermaszewski? Wie gelangten Kleinbögen in Sammlerhände? Warum wird der 6,90 Zloty Block wesentlich seltener auf Auktionen angeboten als der 1,50 Zloty Block, obwohl es von beiden 50 gibt?

Nach dem Ende der Sowjetunion intensivierte sich die Zusammenarbeit der USA und Russlands im Weltraum. Zwischen 1995 und 1998 koppelten Space Shuttles an die russische Raumstation Mir. Nach den Vorschriften der NASA dürfen amerikanische Astronauten keine Briefe und Belege in den Weltraum nehmen. Sie übernahmen jedoch die Aufgabe der Postboten für Kosmonauten. Daran änderte sich auch nicht viel, als 1998 die Errichtung der Internationalen Raumstation begann.

Es dauerte bis 2008, bis die Russische Post einen Poststempel in die ISS brachte.

Sonderauflage
Neben der hier angebotenen Normal- ist auch eine Sonderauflage direkt beim Autor erhältlich. Diese enthält ein Blatt, das vom 21.03. bis 20.12.2018 im Weltraum war und dabei 175 Millionen km zurückgelegt hat. in der Internationalen Raumstation wurde es mit Poststempel, Stempel der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos und einem achteckigen Stationsstempel bearbeitet. Es wurde von den Kosmonauten Oleg Artemijew, Sergei Prokopiew und Alexei Owchinin unterschrieben. Die Sonderedition kostet 167 € und kann bestellt werden bei: Walter Hopferwieser, Untere Hauptstraße 31, 7501 Oberdorf im Burgenland, Österreich walterhopferwieser@gmail.com



Produktinformation:

Seiten: 544
Format: Hardcover mit Glanzfolie
Verlag: Eigenverlag
Erscheinungsdatum: 7 Juni 2019

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