Bei der Versteigerung des Auktionshauses Felzmann vom 7. bis 9. März 2019 haben wieder interessante Stücke aus vielen Bereichen der Philatelie den Besitzer gewechselt. Zeppelin- und Weltraumpost stand dabei ebenso im Rampenlicht wie Belege aus der Zeit des 2. Weltkriegs.

Seit mehr als 15 Jahren wurden keine Belege eines der bekanntesten Häftlinge des Nationalsozialismus, Carl von Ossietzky, mehr gefunden. Die meisten der bisher bekannten Stücke werden in der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg aufbewahrt. „Wir sind davon ausgegangen, dass es keine Schriftstücke mehr gibt. Umso begeisterter bin ich, dass zwei weitere Belege aufgetaucht sind“, freut sich Alexandra Otten, Fachreferentin für Geschichte und Archäologie der Unibibliothek Oldenburg. Beide Karten schrieb der Friedensnobelpreisträger an seine Ehefrau Maud, sie wurden im Rahmen der Frühlingsauktion versteigert.

In den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859) steht „Das tapfere Schneiderlein“ bereits seit der Erstauflage an Stelle 20 (KHM 20). Die Briefmarken aus der Serie „Für die Wohlfahrtspflege“ zeigen die Motive „In der Schneiderstube“, „Bei den Riesen“ und „Die Hochzeit“.

Es war einmal ein armer Schneider, der in seiner Stube saß und arbeitete. Zum Frühstück schmierte er sich ein Brot mit leckerem Mus, das er von einer Bauersfrau gekauft hatte. Als er nun essen wollte, sah er, dass sich Fliegen daraufgesetzt hatten. Wütend schnappte sich Meister Zwirn einen Tuchlappen und schlug mit einem Versuch alle sieben Fliegen tot.

Viele Briefmarken sind heute durchaus wertvoll. Aber wann sind sie tatsächlich auch für Ihren ursprünglichen Zweck, die Freimachung der entsprechenden Post, nutzbar und was heißt das für Sammler? MICHEL klärt diese keineswegs einfachen Fragen in der neuen MICHEL-Rundschau!

Das Entgelt für Briefpost ist für Sammler hauptsächlich dann interessant, wenn die entsprechenden Neuheiten der eigenen Sammlung zugefügt werden wollen. Dass diese Preise in den letzten fast 180 Jahren etwas gestiegen sind und die meisten jemals ausgegebenen Marken damit heute nicht mehr zur Portobegleichung genutzt werden können, versteht sich von selbst. MICHEL geht in der April-Ausgabe der Rundschau den heute gebräuchlicher werdenden sogenannten "Forever-Stamps" nach und klärt, welche Marken in der Vergangenheit mehr als ein halbes Jahrhundert ihre Gültigkeit behielten.

„Mögest Du so klug wie der Hase werden!“ So endet das mongolische Märchen vom klugen Hasen. Denn in der Mongolei ist nicht wie in den Grimm’schen Märchen der Hase der natürliche Gegenspieler des Fuchses. Die beiden sind einander ebenbürtig und gleichberechtigte Bewohner des Waldes.

Ihre Geschichten variieren das ewig aktuelle Thema von David gegen Goliath: Im Märchen vom klugen Hasen zum Beispiel muss sich der Hase gegen den Wolf durchsetzen, um ein Lamm in Sicherheit zu bringen.

(tb) Seit 1. Februar können Geschäftskunden der Deutschen Post ein neues Angebot namens „Filial-Routing“ nutzen.

Unzustellbare Pakete werden dann in der Filiale gelagert, während entweder DHL oder der Absender den Empfänger per E-Mail kontaktiert – die Entscheidung, wer dies tut, trifft der Absender.

Heute beginnt der kalendarische Frühling und damit auch das große Frühjahrssparen im MICHEL-Shop: Auf alle bereits reduzierten Angebote erhalten Sie ab sofort nochmals 20% Rabatt.

Suchen Sie sich einfach Ihre Schnäppchen aus der Kategorie "Sonderangebote" aus, gehen Sie zur Kasse und geben Sie den Gutscheincode Spring19 am Ende des Bestellprozesses in das vorgesehene Gutscheinfeld ein!

(tb) Die amtliche Prägestatistik für 2018 weist wiederum sinkende Auflagen für die klassischen deutschen Gedenkmünzen aus. Sämtliche 20-Euro-Silbermünzen unterschritten dabei den Wert von einer Million Stück in Stempelglanz deutlich.

Die Zahlen im Einzelnen:

  • „Der Froschkönig“: 919.000 in Stempelglanz, 130.000 in Spiegelglanz
  • „275 Jahre Gewandhausorchester“: 877.000 und 125.000
  • „800 Jahre Hansestadt Rostock“: 864.000 und 125.000
  • „150. Geburtstag Peter Behrens“: 831.000 und 117.000
  • „100. Geburtstag Ernst Otto Fischer“: 827.000 und 117.000

Im Jahr 1822 schuf Caspar David Friedrich, einer der bedeutendsten deutschen Landschaftsmaler der Romantik, ein Tageszeiten-Diptychon, heute bekannt als „Der einsame Baum“ und „Mondaufgang am Meer“.

Auf dem 55 x 71 Zentimeter großen Bild des Morgens erstreckt sich eine grüne Wiesenlandschaft mit Weihern, Baumgruppen und Dörfern. Am Ende der hell beleuchteten Ebene erheben sich gotische Kirchtürme einer Stadt vor hoch aufragenden dunklen Bergen. Im Zentrum der Komposition steht eine monumentale Eiche, die in der Krone abzusterben beginnt. Über dem Baum haben sich kuppelartig Wolken formiert. Die Eiche bietet einem am Stamm lehnenden Hirten Schutz, während seine Schafe auf der Wiese weiden.