Wer im Frühjahr durch die Flora streift und die erwachende Natur bewundert, kann sich, sofern er eine Feuchtwiese erspäht, eines Eindrucks nicht erwehren: Sie scheint voll und ganz von rosa schimmerndem Schaum bedeckt zu sein. Vor allem diesem Anblick verdankt das Wiesenschaumkraut seinen deutschen Namen.

Bis heute zählt es zu den häufig vorkommenden Pflanzenarten – doch die riesigen Bestände, wie sie noch vor wenigen Jahrzehnten üblich waren, werden seltener. Um auf den schleichenden, aber spürbaren Rückgang der krautigen Pflanze und des Feuchtwiesenbiotops im Allgemeinen aufmerksam zu machen, wurde das Wiesenschaumkraut zur Blume des Jahres 2006 gewählt.

Exakt 1000 Lose werden anlässlich der kommenden Künker-Auktion im Rahmen der World Money Fair versteigert. Es sind tatsächlich 1000 Raritäten mit der Sammlung Hamburger Goldprägungen, einer Spezialsammlung Schwarzenberg und dem russischen Set Platinmünzen von 1839 aus der Sammlung Mikhailovich.

Das Material, das am 31. Januar 2019 anlässlich der 48. Ausgabe der World Money Fair zur Versteigerung kommt, stammt aus den verschiedensten Abteilungen.

(tb) Eine von US-Präsident Donald John Trump eingerichtete Arbeitsgruppe empfiehlt die Erhöhung der Paketpreise durch den staatlichen US Postal Service. Die Kommission kritisiert, dass die Paketpreise bislang nicht mit dem Fokus auf Gewinnerzielung festgelegt worden seien.

Dem 1918 geborenen Chemiker Ernst Otto Fischer gelang, was nur wenigen Wissenschaftlern vergönnt ist: Er eröffnete ein eigenständiges Fachgebiet. Als Pionier der Metallorganischen Chemie schlug er eine Brücke zwischen den einstmals getrennten Welten der anorganischen und der organischen Chemie. Inspiriert durch die Arbeiten seines Lehrers und Mentors Walter Hieber gelang ihm 1952 mit Wolfgang Pfab die spektakuläre Strukturaufklärung von Ferrocen. Dabei bestätigten die Forscher die Vermutung des Engländers Geoffrey Wilkinson, dass es sich um eine Metall-Kohlenstoff-Verbindung mit Doppelkegelstruktur handelt, die in der Folge als „Sandwichverbindung“ bezeichnet wurde.

(tb) Die Deutsche Bundesbank vermisst knapp 13 Milliarden Deutsche Mark. Auch 17 Jahre nach der Einführung des Euros als Umlaufwährung kursieren noch Banknoten und Münzen im Wert von jeweils rund 6,5 Milliarden Deutsche Mark. Nur ein Teil davon dürfte in Sammlungen verschwunden sein.

Am 17. Oktober 2008 erschien das Album Black Ice (= Glatteis) in der deutschsprachigen Welt, drei Tage vor dem internationalen Launch am 20. Oktober 2008. Es handelte sich um das 14. Album der berühmten Band. In 29 Nationen, darunter Australien, Deutschland Kanada, Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika, kam es auf den ersten Platz der Charts. Es war das zweitbest verkaufte Album des Jahres 2008.

Die diesjährige Marke aus der Serie „Weihnachten“ zeigt die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind, wie sie in einem Fenster der katholischen Pfarrkirche St. Stephan zu Mainz erscheint. Geschaffen hat das Fenster, wie auch acht weitere in der Stephanskirche, der französische Maler russisch-jüdischer Herkunft Marc Chagall. Die von 1978 bis 1985 entstandenen Kunstwerke sind ein Zeichen jüdisch-christlicher Verbundenheit, für Frieden und Versöhnung. 200.000 Besucher pro Jahr bewundern die Fenster, die das Blau des Himmels und der Côte d’Azur spiegeln, wo Chagall zuletzt gelebt und gearbeitet hat.

(tb) Ende Oktober wies die Bundesnetzagentur den Antrag der Deutschen Post zurück, zum 1. Januar die Briefentgelte erhöhen zu dürfen. Zur Begründung erklärte die Regulierungsbehörde, dass die Deutsche Post „den Nachweis ihrer veränderten Kosten und Einsparungen nicht hinreichend erbracht“ habe.

Jochen Hohmann, Präsident der Netzagentur, erklärte, man brauche eine belastbare Grundlage, um eine Entscheidung treffen zu können. Für das erste Halbjahr 2019 kündigte die Behörde eine endgültige Entscheidung an. Die Deutsche Post legte dafür weitere Unterlagen vor. Zumindest vorübergehend ist Portoerhöhung aber abgesagt.