Wenn nach dem kalten Winter Gärten, Wälder und Flure zu neuem Leben erwachen, bietet die Traubenhyazinthe als eine der ersten Frühlingsblumen Nahrung für Bienen, Hummeln und viele andere Insekten. Lässt man der zumeist blauen Schönheit freien Lauf, können innerhalb weniger Jahre bezaubernde Blütenmeere entstehen.

Ihren Namen verdankt die ehemals zu den Liliengewächsen, heute zu den Spargelgewächsen gerechnete Blume den traubenförmigen Blütenständen. Da diese einen etwas strengen Duft verströmen, erhielt die Gattung den botanischen Namen „Muscari“, was vom lateinischen Wort „muscus“ abgeleitet ist und „Moschus“ bedeutet.

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Das von Walter Gropius in Weimar begründete und ab 1925 in Dessau ansässige Bauhaus gilt als eine der einflussreichsten Architektur- und Designschulen des 20. Jahrhunderts. Seit 1996 zählen die Bauhausstätten in Dessau und Weimar zum UNESCO-Welterbe.

Die Gründung des Bauhauses erfolgte am 12. April 1919 in Weimar. Dessen Direktor, der Architekt Walter Gropius, hatte die Intention, eine neue Baukunst zu erschaffen, in der alle werkkünstlerischen Disziplinen, also Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk zu einer Einheit verschmolzen sind. Maßgeblich waren dabei Funktion, Effizienz und Nützlichkeit der Entwürfe sowie eine neuartige, sehr pragmatische Interdisziplinarität. Soziologische Erkenntnisse flossen genauso in die Arbeit ein wie neue Technologien und Werkstoffe. Ausdrücklich strebte das Bauhaus eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie an.

Mehr als 2500 Bieter waren dabei, als die vier Künker Frühjahrs-Auktionen mit insgesamt rund 6900 Losen durchgeführt wurden. Sammler und Händler ließen die Schätzung von 5,9 Mio. Euro auf stattliche 9 Mio. Euro steigen.

Eine Fülle von interessanten Einzelstücken und mehrere über Jahrzehnte gepflegte Sammlungen wurden in den vier Frühjahrs-Auktionen 318 bis 321, die Künker zwischen dem 11. und dem 15. März 2019 in Osnabrück durchführte, angeboten. Die Beteiligung war hoch: 2500 Bieter waren vertreten, persönlich, am Telefon, mittels Internet – und so stieg das Ergebnis für viele Stücke beachtlich.

(tb) Am 13. März gab die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine neue Banknote zu 1000 Franken aus. Wie die bereits umlaufenden Scheine zu 10, 20, 50 und 200 Franken thematisiert der Tausender die Kommunikation und weist zahlreiche neue Sicherheitsmerkmale auf.

Besonders bemerkenswert ist das transparente Schweizerkreuz, das sich in eine Flagge verwandelt, hält man die Note gegen das Licht. In das Papier eingearbeitet ist zudem ein grauer Globus, der unter ultraviolettem Licht sichtbar wird.

Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

ich beschäftige mich mit den Briefmarken von Guernsey. In den Jahren 1969 und 1970 tragen sie das Währungssymbol „d“, im MICHEL ist aber „P“ angegeben. Was ist richtig?

Vielen Dank
Giovanni B.

Hin und wieder haben wir das Glück, einem außergewöhnlichen Naturschauspiel beiwohnen zu dürfen. Großes Staunen rufen vor allem Himmelserscheinungen hervor, die auf Lichtbrechung beruhen.

Am bekanntesten dürfte der Regenbogen sein, es gibt aber etliche weitere. Treffen beispielsweise warme und kalte Luftschichten aufeinander, beeinflussen sie die von der Sonne ausgehenden Strahlen unterschiedlich. So entsteht das Phänomen der Luftspiegelungen.

Heute nimmt das MICHEL-Programm 2019 mit den beiden Spezial-Bänden, der Neuauflage des Münzen-Nachschlagewerks und dem ganz neuen Raritäten-Band zu herausragenden Briefmarken so richtig Fahrt auf. Auch hier zeigt sich, dass besonders auf dem deutschen Sammlermarkt gegenwärtig viel passiert.

Eine philatelistische Überraschung des Jahres 2018 hat es gleich in zwei der neuen MICHEL-Bücher geschafft.