Ende Februar 2019 meldete die Pressestelle der Deutschen Post, dass der seit vielen Jahren angebotene philatelistische Gutachterservice im April 2019 eingestellt würde.

In der Vergangenheit hatte die Deutsche Post Briefmarkensammlern die Möglichkeit geboten, Postwertzeichen des laufenden Jahres sowie der beiden davorliegenden Jahrgänge zur Begutachtung und Erstellung von Bescheinigungen über Abarten oder Druckzufälligkeiten an die Bundesdruckerei zu senden. Alle Anfragen, die bis zum 31. März eingegangen sind, wird die Bundesdruckerei noch bearbeiten, spätere Einsendungen wurden nicht mehr berücksichtigt.

Vom 10. bis 17. Juni 1956 fanden in der schwedischen Hauptstadt Stockholm die Olympischen Reiterspiele statt.

Springreiter Hans Günter Winkler zog sich beim dreizehnten Hindernis einen Muskelriss in der linken Leiste zu; das Pferd zu führen, war fast unmöglich. Vom zweiten Umlauf berichtete der Journalist und ausgewiesene Pferdefachmann Hans-Heinrich Isenbart. Dabei hoffte er inständig auf das Können der erfahrenen Stute.

(tb) Eine merkwürdige Diskussion entbrannte im April um die E-Post der Deutschen Post. Mit diesem Angebot ermöglicht sie es Geschäftskunden, Briefe elektronisch zu übermitteln. Hat der Empfänger ein E-Post-Konto, erhält er den Brief per E-Mail – das E-Post-Konto gilt als sicher im Sinne des Gesetzes.

Empfängern ohne E-Post-Konto stellt die Post das Schreiben ausgedruckt zu. Nunmehr hinterfragte Christian Koenig, der an der Bonner Universität Recht lehrt, ob die Deutsche Post damit nicht gegen das Briefgeheimnis verstoße.

Die Isle of Man widmet 2019 eine spektakuläre Gedenkmünze ihrem namengebenden Helden, dem göttlichen Kriegerkönig Manannán.

Manannán ist der Trickster der keltischen Sagen, der Held, der mit seinen zündenden Ideen selbst die Götter zum Nachgeben bringt. Er verfügt als Sohn des Meeresgottes Ler über eine Fülle von magischen Gegenständen, die er großzügig den Helden leiht, die in die Schlacht ziehen.

Aus Textnachrichten und sozialen Netzwerken sind sie nicht mehr wegzudenken: die Emojis – kleine, bunte Symbole, die uns helfen, Geschriebenes emotional zu bekräftigen. Dabei hat das Wort „Emoji“ gar nichts mit Emotionen zu tun, sondern stammt aus dem Japanischen und bedeutet einfach „Bildschriftzeichen“.

Der Ursprung der Emojis liegt in ihren Vorgängern, den Emoticons, die zu Beginn der 1980er Jahre aufkamen und schnell Anklang fanden. Die aus zusammengefügten Satzzeichen bestehenden, auf der Seite liegenden Gesichter waren tatsächlich dazu gedacht, den emotionalen Gehalt eines Textes besser verständlich zu machen. Die ersten 176 Emojis, darunter ein Kussmund und eine Glühbirne, entstanden Ende der 1990er Jahre.

(tb) Zum 15. April führte die Deutsche Post ein neues Produkt für den Warenversand ins Ausland durch Privatkunden und Kleingewerbetreibende ein.

Das Päckchen XS International darf bis zu zwei Kilogramm wiegen und kostet 4,89 Euro für den Versand in die Staaten der Europäischen Union und 8,89 Euro in alle anderen Länder.

Seit 2004 sind bereits 15 Ausgaben in der bekannten Münz-Serie „Tiffany Art“ erschienen. Bereits die erste Ausgabe erhielt den COTY für ihr „Best Innovative Coin Concept“, vier weitere Auszeichnungen für ebensoviele Ausgaben folgten.

An dieser Serie können Numismatik-Interessierte genau verfolgen, wie sich die Prägekunst in den vergangenen 15 Jahren entwickelt hat.

Im Jahr 1142 ließ der Stauferkönig Konrad III. auf einem Bergsporn oberhalb des Flusses Tauber die „Rote Burg“ errichten. Aus einer daran anschließenden Siedlung ging Ende des 12. Jahrhunderts eine Stadt hervor, die wegen ihrer geografischen Lage den Namenszusatz „ob der Tauber“ erhielt.

Unter den Staufern avancierte sie zu einem bedeutenden Herrschaftszentrum, und selbst nach mehreren Kriegen blieb die mittelalterliche Bausubstanz Rothenburgs in einem selten guten Zustand erhalten. Im 19. Jahrhundert zeigten sich die Maler der Spätromantik begeistert von diesem märchenhaften Charme.