Liebe MICHEL-Redaktion,

die Augen habe ich mir wundgerieben, um den Fehler zu finden, der in einer der beiden Marken versteckt sein sollte – steht doch im Deutschland-Spezial unter der MICHEL-Nummer 140 I, dass der Plattenfehler als Sprung im mittleren Fresko über der Figur zu finden ist.

Nachdem der MICHEL nicht zu den Fliegenschisszählern und Rasterpunktesuchern gehört, also nur auffällige Abweichungen katalogisiert, gehe ich davon aus, dass zweimal das gleiche Klischee abgebildet wurde. Kann passieren, war trotzdem amüsant.

Paul B.

(Anzeige) Wenn wir uns die Ausgangssituation ansehen, stellen wir fest, dass gegen Ende der 1990er Jahre am Briefmarkenmarkt einiges im Argen lag. Die Asiatischen Tiger sprangen nicht mehr, nach der teilweisen Hausse der Wendezeit wurde der Niedergang der sogenannten Standardware eingeläutet. Generell war eine gewisse Orientierungslosigkeit im philatelistischen Markt zu spüren. Da tat sich plötzlich die Pforte zum Paradies auf: Ebay!

Zunächst waren es nur wenige deutsche Händler, die sich auf diesen Markt wagten. Es geschah fast unbemerkt, zu einer Zeit, als die Modems noch Lärm machten und ewig brauchten, um sich mit dem Internet zu verbinden.

Waschbären (Procyon lotor) zählen zu den Kleinbären und stammen ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika. Auch in Europa ist der etwa katzengroße nachtaktive Allesfresser seit vielen Jahrzehnten heimisch. Im April erblicken in Deutschland zahlreiche Welpen das Licht der Welt; die Hauptpaarungszeit der Waschbären fällt in den Februar. So können die Jungen vor dem nächsten Winter aufgezogen werden. Wird das Weibchen nicht trächtig, kann es noch einmal fruchtbar werden, um spätestens bis August zu gebären.

Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

wenn ich mich nicht irre, habe ich in Ihren Publikationen schon mehrfach gelesen, dass Ihr Verlag alle Briefmarken, die jemals auf der Welt galten und gelten, in seinen Katalogen bzw. in der MICHEL-Rundschau erfasst.

Vor Kurzem habe ich mir das Buch „Atlas der verschwundenen Länder“ gekauft und gelesen. Darin sind auch die Briefmarken von „Deh Sedang“ aufgeführt, über die ich aber in den MICHEL-Nachschlagewerken nichts gefunden habe. Auch der Südostasien-Katalog führt dieses Land nicht auf. Welchen Grund hat dies? In dem Buch ist eine gestempelte Briefmarke von Deh Sedang abgebildet.

Mit 1164 Metern ist die Hornisgrinde die höchste Erhebung des Nordschwarzwalds im Südwesten Baden-Württembergs. Wanderern bietet sich hier ein atemberaubender Ausblick über die bewaldeten Bergrücken hinunter ins Rheintal und hinüber zu den Vogesen.

Der Hornisgrindepfad führt vom sagenumwobenen Mummelsee zum Hornisgrinde-Aussichtsturm und über das geschützte Hochmoor, das bei dichtem Nebel eine schaurig-schöne Stimmung erzeugt.

Vier Auktionen mit seltenen Stücken von der Antike bis zur Gegenwart führt das Osnabrücker Auktionshaus Künker vom 11. bis zum 15. März 2019 durch. Zahlreiche Spezialsammlungen kommen zur Versteigerung, darunter die Sammlung Dr. W. R. Ostkelten und Magna Graecia, die Sammlung Dr. Klaus Berthold von Münzen der römischen Kaiser und die Sammlung Heinz Thormann von Münzen, Medaillen, Marken und Zeichen des Landes und des Gesamthauses Anhalt.

Abgerundet wird das Angebot durch eine Reihe von spannenden Serien, so Schweizer Goldprägungen in feinster Erhaltung, Goldgulden aus Köln und Trier sowie eine exquisite Auswahl der Bullionprägungen der deutschen Hyperinflation: Der Goldmünzen des Nürnberger Goldschmieds Josef Wild.

(tb) Mit einer bemerkenswerten Datenschutzaffäre schrieb die Österreichische Post Schlagzeilen. Das Unternehmen hatte Kundendaten verkauft, die nach ideologischer Ausrichtung und Parteiaffinität sortiert waren.

Seit 2015 sind die faszinierenden Mikrofotografien Manfred Kages Motive der Postwertzeichen-Serie „Mikrowelten“. 2018 stellt die Sondermarke die 40-fache Vergrößerung einer Flüssigkristallanzeige dar, besser bekannt als LCD (Liquid Crystal Display).

Schon zu Beginn der 1970er Jahre fanden Displays auf der Basis von Flüssigkristallen Verwendung in Digitaluhren und Taschenrechnern, später vor allem in Notebooks, Mobiltelefonen und Fernsehgeräten. Heute kommt die Technik sogar in intelligenten Fenstern oder modernen Head-up-Displays zum Einsatz.