Vor einem halben Jahrhundert verabschiedete der Deutsche Bundestag das „Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung“, auch Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz BAföG), und schuf damit die Voraussetzung für einen rechtlichen Anspruch auf individuelle Ausbildungsförderung durch den Staat.

Von Beginn an sollten mit der Förderung Schüler und Studierende aus einkommensschwachen Bevölkerungsschichten in die Lage versetzt werden, eine Hochschul-Ausbildung ihrer Wahl aufzunehmen, um die Zahl der qualifizierten Fachkräfte zu erhöhen. Das Gesetz trat am 1. September 1971 in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft und hat seitdem mehr als vier Millionen Menschen ein Studium ermöglicht.

Die Politikerin, Pädagogin, Schulreformerin und Frauenrechtlerin Hildegard Wegscheider entstammte einem christlich-liberalen Elternhaus. Sie wurde am 2. September 1871 in Berlin als Hildegard Caroline Sophie Ziegler geboren. Ihr Vater war Lehrer und Pfarrer; ihre Mutter sorgte dafür, dass Hildegard die Höhere Töchterschule im schlesischen Liegnitz und ein Mädcheninternat in Lausanne besuchen konnte. 1895 legte Hildegard Wegscheider mit einer ministeriellen Sondergenehmigung in der preußischen Exklave Sigmaringen ein sehr gut benotetes Abitur ab.

Liebe MICHEL-Redaktion,

über viele Jahre waren sie von philatelistischen Veranstaltungen kaum wegzudenken: Die Erlebnis-Briefmarken-Teams der Deutschen Post. Freundliche Postler, die es Sammlern vor Ort ermöglichten, Sondermarken und andere philatelistische Produkte zu erwerben, die es in normalen Postfilialen oder Agenturen nicht mehr gab oder niemals gegeben hatte. Sammler konnten hier Dinge finden, die sonst nirgendwo im Angebot waren. Ein Einkaufserlebnis ist eben auch ein Erlebnis. Mit im Gepäck war meist auch ein schöner Sonderstempel mit einem gelungenen Motiv – Werbung für die Veranstaltung und den Einsatzort. Und man konnte sicher sein, seine Briefmarken auch sammlergerecht entwertet zu bekommen. Auch eine ordentliche Stempelung ist für viele Sammler bei einem Briefkasteneinwurf längst nicht mehr gegeben. Beim EB-Team vor Ort war sie möglich.

Der Mensch ist davon überzeugt, dass er dem vertrauen kann, was er mit eigenen Augen gesehen hat. Die visuelle Wahrnehmung ist jedoch ein komplexes Zusammenspiel aus Farben, Formen, Bewegungen, Dimensionalität und räumlicher Tiefe – und daher störanfällig.

Das beste Beispiel dafür sind optische Täuschungen. Sie betreffen nahezu alle Bereiche des Sehens, von Tiefen-, Farb- und geometrischen Illusionen bis hin zu scheinbaren Bewegungen, die dem Betrachter die Illusion vermitteln, Teile eines statischen Bildes würden rotieren, fließen oder flackern. Wie intensiv diese letzte Form der Täuschung sein kann, lässt sich auf einem weiteren Sonderpostwertzeichen der Serie „Optische Täuschungen“ beobachten.

Bereits bei der Ankündigung der Post, das Folienblatt 105 – jenes mit der Maus – solle bei zwei verschiedenen Druckereien gefertigt werden, war zu erwarten, dass es zwei unterscheidbare Teilauflagen geben werde. Untersucht man die Folienblätter im Original, bestätigt sich die Annahme.

Betrachten wir zuerst die Deckelseite und hier das Wort „MARKENSET“, denn dieses weist die markantesten Unterschiede auf: Bei der Teilauflage, die in der Bundesdruckerei hergestellt wurde, ist im Rot von „MARKEN“ eine schwarze Rasterung zu erkennen, die bei der Teilauflage von Bagel Security Printing fehlt.

Im Herzogtum Braunschweig wurden zwischen 1. Januar 1852 und 31. Dezember 1867 eigene Marken herausgegeben. Ab 1. Januar 1868 kamen die Marken des Norddeutschen Postbezirkes zur Verwendung. Von allen Briefmarken Braunschweigs gibt es Ganzfälschungen, Stempelfälschungen und Nachgummierungen. Hinzu kommen Reparaturen und Verfälschungen aller Art, beispielsweise falsche Durchstiche.

Sie ist der Traum eines jeden Philatelisten – dabei ist sie weder die älteste noch die seltenste oder teuerste Briefmarke der Welt. Und doch ist sie auch unter Laien die mit Abstand berühmteste: die Blaue Mauritius. Beinahe ebenso kostbar ist ihre Schwester, die Rote Mauritius. Ihr Bekanntheitsgrad beschränkt sich allerdings hauptsächlich auf Philatelisten. Von einstmals jeweils 500 Exemplaren existieren heute nachweislich noch 15 der Roten und 12 der Blauen Mauritius – aber nur ein Brief, der mit beiden frankiert ist.

(tb) Der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) erwartet für das Weihnachtsgeschäft eine neue Rekordmenge transportierter Pakete.