Die ersten Briefmarken des altdeutschen Sammelgebietes Schleswig-Holstein und Lauenburg wurden am 15. November des Jahres 1850 herausgegeben. Damit war Schleswig-Holstein nach Bayern, Sachsen und Preußen das vierte altdeutsche Gebiet, das Briefmarken zur Begleichung von Postgebühren verwendete.

(tb) Mit mehreren Münzausgaben möchte die Royal Mint das Thronjubiläum Königin Elizabeths II. feiern.

Seit nunmehr 65 Jahren bietet die Telefonseelsorge allen Hilfesuchenden in Krisensituationen eine Anlaufstelle. Ob klassisch am Telefon oder per E-Mail, Chat und teilweise auch in persönlichen Gesprächen vor Ort – die Mitarbeiter haben 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag ein offenes Ohr für alle Menschen in Not.

Dabei spielen weder das Alter noch das Geschlecht, der Beruf oder der soziale Status, die Religionszugehörigkeit oder die Nationalität eine Rolle: Das Angebot ist ideologisch, konfessionell und politisch wertneutral. Die Telefonseelsorge kann unter den bundesweiten Rufnummern 0800 / 111 0 111 bzw. 0800 / 111 0 222 und 116 123 erreicht werden. Die E-Mail- und Chatfunktionen finden sich im Internet unter online.telefonseelsorge.de.

In einer neuen Video-Reihe gibt Hugo-Michel-Förderpreisträgerin Sabrina Buchholz Einblicke in ihre Sammlung, vermittelt wichtiges philatelistisches Wissen und zeigt Tipps und Tricks für Sammler und alle, die es noch werden möchten.

In Teil 4 geht es um ein brandheißes Thema in der Philatelie: Die "Crypto-Stamps" aus Österreich rütteln schon seit 2019 den Sammlermarkt auf. Was hat es mit dem Hype auf sich? Eine echte "Crypto-Stamp" und alles zu ihrem Hintergrund im Video.

(tb) Die Europäische Zentralbank (EZB) denkt über eine Neugestaltung der Euro-Banknoten nach.

Jahre nach der Einführung der Gemeinschaftswährung als Bargeld – als Buchgeld bestand der Euro seit dem 1. Januar 1999, das Bargeld folgte zum 1. Januar 2002 – möchte die EZB über neue Banknoten nicht nur in ihren Gremien diskutieren, also dem Vorstand und dem Zentralbankrat, sondern die Bürger in den 19 Staaten der Währungsunion einbinden.

Vor einem halben Jahrhundert verabschiedete der Deutsche Bundestag das „Bundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung“, auch Bundesausbildungsförderungsgesetz (kurz BAföG), und schuf damit die Voraussetzung für einen rechtlichen Anspruch auf individuelle Ausbildungsförderung durch den Staat.

Von Beginn an sollten mit der Förderung Schüler und Studierende aus einkommensschwachen Bevölkerungsschichten in die Lage versetzt werden, eine Hochschul-Ausbildung ihrer Wahl aufzunehmen, um die Zahl der qualifizierten Fachkräfte zu erhöhen. Das Gesetz trat am 1. September 1971 in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft und hat seitdem mehr als vier Millionen Menschen ein Studium ermöglicht.

Die Politikerin, Pädagogin, Schulreformerin und Frauenrechtlerin Hildegard Wegscheider entstammte einem christlich-liberalen Elternhaus. Sie wurde am 2. September 1871 in Berlin als Hildegard Caroline Sophie Ziegler geboren. Ihr Vater war Lehrer und Pfarrer; ihre Mutter sorgte dafür, dass Hildegard die Höhere Töchterschule im schlesischen Liegnitz und ein Mädcheninternat in Lausanne besuchen konnte. 1895 legte Hildegard Wegscheider mit einer ministeriellen Sondergenehmigung in der preußischen Exklave Sigmaringen ein sehr gut benotetes Abitur ab.

Liebe MICHEL-Redaktion,

über viele Jahre waren sie von philatelistischen Veranstaltungen kaum wegzudenken: Die Erlebnis-Briefmarken-Teams der Deutschen Post. Freundliche Postler, die es Sammlern vor Ort ermöglichten, Sondermarken und andere philatelistische Produkte zu erwerben, die es in normalen Postfilialen oder Agenturen nicht mehr gab oder niemals gegeben hatte. Sammler konnten hier Dinge finden, die sonst nirgendwo im Angebot waren. Ein Einkaufserlebnis ist eben auch ein Erlebnis. Mit im Gepäck war meist auch ein schöner Sonderstempel mit einem gelungenen Motiv – Werbung für die Veranstaltung und den Einsatzort. Und man konnte sicher sein, seine Briefmarken auch sammlergerecht entwertet zu bekommen. Auch eine ordentliche Stempelung ist für viele Sammler bei einem Briefkasteneinwurf längst nicht mehr gegeben. Beim EB-Team vor Ort war sie möglich.