Liebe MICHEL-Redaktion,

in Ihrem Katalog steht bei Österreich MiNr. 1543 zum 100. Geburtstag von Alfred Kubin als Ersttag der 12. April 1977. Ich habe hier einen FDC mit dem Datum 2.4.77. Welcher Ausgabetag ist richtig?

Mit freundlichen Grüßen
B. L.

(tb) Im ersten Halbjahr 2021 sanken die Zahl und der Nennwert sichergestellter Euro-Falschgeldnoten weiter.

Wie die Deutsche Bundesbank mitteilte, zogen die Fahnder 21.356 Blüten im Wert von rund einer Million Euro aus dem Verkehr. Das waren 13,3 Prozent weniger Scheine als im selben Zeitraum des Vorjahres, als 24.633 Falschgeldnoten festgestellt wurden. Der angerichtete Schaden ging sogar um 16 Prozent von gut 1,2 Millionen Euro zurück. Rechnerisch betrug der Nennwert der Durchschnittsblüte somit knapp 50 Euro.

Die Maus wird 50. Seit nunmehr einem halben Jahrhundert begleitet sie uns von Sonntag zu Sonntag durch die Lach- und Sachgeschichten der „Sendung mit der Maus“ und erfreut mit ungebrochener Popularität bei Jung und Alt.

Dabei beantwortet sie genau jene Fragen, die kleinen und großen Zuschauern unter den Nägeln brennen. Selbst vor komplizierten Themen macht die Maus nicht halt. Sie erklärt nicht nur, wie die Löcher in den Käse kommen, sondern zeigt auch sehr anschaulich, wie zum Beispiel ein Feuerwehrauto gebaut wird. Auch international ist die Maus beliebt und gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Fernsehproduktionen überhaupt.

Im Februar 1996 traten Garri Kasparow, der damalige Schachweltmeister, und Deep Blue, der vom US-amerikanischen IT-Unternehmen IBM entwickelte Superschachrechner, im Spiel der Könige gegeneinander an.

Das mediale Interesse an dieser intellektuellen Variante des Duells „Mensch gegen Maschine“, in dem sich menschliche Intuition und maschinelle Rechenkraft miteinander maßen, war gewaltig. Und es geschah, was viele Experten nicht vor der Jahrtausendwende für möglich gehalten hatten: Ein Computer besiegte zum ersten Mal einen amtierenden Weltmeister. Die berühmte 1. Partie dieses Spiels, die am 10. Februar 1996 in Philadelphia ausgetragen wurde, gilt als Meilenstein in der Computer- und Softwareentwicklung.

(tb) Nach dem verheerenden Hochwasser in mehreren Bundesländern mutmaßten viele Philatelisten, dass wie 1997, 2002 und 2013 wieder eine Zuschlagsmarke zugunsten der Opfer erscheinen werde, MICHEL-Nummern 1941, 2278 und 3022. Daran denkt das Bundesministerium der Finanzen aber nicht, wie der für die Philatelie zuständige Pressesprecher, Nodjinan Nimindé-Dundadengar, auf Anfrage mitteilte.

Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

ich besitze je einen Bogenteil der Werte 16 Dinar und 25 Para aus dem Gebiet Italienische Besetzung von Montenegro mit rotem Sternaufdruck. Laut Verkäufer sollen die nach dem Katalog C.E.I. mit jeweils 30.000 Euro bewertet sein. Ich kann diese Aufdrucke in Ihren Katalogen aber nicht finden. Könnten Sie mir weiterhelfen? Abbildungen der Bogen mit Auszügen aus den zugehörigen Prüfattesten lege ich bei.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard S.

(tb) Ein weiteres Mal belegte die Deutsche Post mit einem europäischen Vergleich, dass die Briefentgelte in Deutschland eher niedrig liegen.

1,16 Euro kostet der national versandte Standardbrief im europäischen Durchschnitt, ein Betrag, der deutlich über dem deutschen Wert von 80 Cent liegt. Den Spitzenplatz erreicht Dänemark mit umgerechnet 3,88 Euro, derweil die Deutsche Post neidlos einräumt, dass „Malta mit 0,30 Euro weiter konkurrenzlos günstig ist.“

Entdeckt man preisgünstige Briefmarkenangebote auf Online-Plattformen, so ist das Interesse schnell geweckt. Gut, dass dabei meist ohnehin ein MICHEL-Katalog zur Hand ist. Denn findet sich bei der gesuchten Ausgabe ein dickes „F“ im Oval, so ist dies ein Hinweis darauf, dass Falschstempel vorkommen, und steht das Wort „FALSCH“ im Rechteck, sind Ganzfälschungen oder falsche Aufdrucke häufig.