Wenige Sammelgebiete vereinen Häufigkeit und extreme Seltenheit so eindrucksvoll wie die Briefmarken von Königin Elisabeth II. Einerseits wurden Milliarden von Dauermarken produziert, was häufig zu der Fehleinschätzung führt, Material aus ihrer Regentschaft sei generell Massenware. Andererseits gehören manche Exemplare mit echten Herstellungsfehlern zu den seltensten modernen philatelistischen Objekten.
Zunächst konzentrierte sich die Suche nach besonders raren und hochwertigen Exemplaren auf die frühe Periode mit Dauermarken der 1950er- und 1960er-Jahre, basierend auf Fotografien von Dorothy Wilding.
Der Weltpostverein (UPU) hat auf dem 28. Weltpostkongress in Dubai erstmals einen eigenen Agenten der Künstlichen Intelligenz (KI)vorgestellt und damit den Start einer neuen, datengetriebenen Transformationsphase im globalen Postnetz eingeläutet. Das Pilotmodell wurde mit Anschubfinanzierung der japanischen Regierung entwickelt und basiert auf der neuen Unified Data Platform (UDP), die erstmals umfangreiche postalische und nicht-postalische Daten in einer zentralen, sicheren Umgebung bündelt.
Ziel des KI-Agenten ist es, Postsysteme auf Länderebene zu analysieren, Schwächen zu diagnostizieren und konkrete Empfehlungen zur Stärkung von Reichweite, Zuverlässigkeit und Resilienz zu geben. Die UDP gilt dabei als Schlüsselinnovation, da sie hochwertige Daten aus verschiedenen Bereichen wie Handel, Logistik und Luftverkehr zusammenführt und eine fein abgestufte, UPU-gesteuerte Datenfreigabe ermöglicht.
Seit einem Jahrhundert besteht das älteste Auktionshaus für Philatelie in der Schweiz. Die Teilnahme von Corinphila an bedeutenden internationalen Philatelie-Ausstellungen 2026 hatte weltweit für zusätzliche Aufmerksamkeit gesorgt. Internationales Interesse spiegelte sich somit eindrucksvoll in den Corinphila-Versteigerungen vom 2. bis 6. Juni 2026 in Zürich. Mit einer hohen Beteiligung von Sammlern, Investoren und Händlern aus Europa, Nordamerika, Asien und dem Nahen Osten und starken Ergebnissen bestätigte die Auktionsserie die anhaltend starke Nachfrage nach klassischer Spitzenphilatelie.
Bei der Freiburger Versteigerung der Deutschen Briefmarken AG standen in der 11. Großposten-Auktion des Hauses umfangreiche Sammlungen und Händlerbestände im Mittelpunkt. Besonders gefragt waren weltweit angelegte Lagerbestände mit hohem Ausbaupotenzial, die bei Großsammlern und professionellen Bietern auf reges Interesse stießen.
Die bulgarischen Ausgaben der 1970er Jahre sind in ausreichenden Mengen gedruckt worden. Doch gerade in diesem Umfeld treten hin und wieder seltene und spektakuläre Abarten auf, die nicht in Katalogen erfasst sind und deshalb besondere Aufmerksamkeit verdienen.
Die erste Abart, die vor einigen Wochen von der DBA Freiburg angeboten wurde, betrifft MiNr. 2491 aus dem Satz „30 Jahre Grenzschutz“ vom 15. Mai 1976. Regulär zeigt die Marke einen Grenzer mit Fernglas und Schäferhund. Bekannt geworden ist ein senkrechtes, postfrisches Oberrandpaar, bei dem die obere Marke vollständig ungezähnt blieb, während bei der unteren Marke die obere Zähnungsreihe fehlt. Diese ungewöhnliche Kombination deutet auf eine massive Störung im Zähnungsprozess hin. Das Paar wurde mit 150 Euro angesetzt, angesichts des Hundemotivs durchaus ein nachvollziehbarer Preis.
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