(tb) Die Politik reagierte auf die Urteile, nach denen die seit 2016 geltenden Briefporti rechtswidrig seien. Allerdings wies sie nicht die Bundesnetzagentur an, die Genehmigungen zurückzuziehen und das rechtlich einwandfreie Porto von 62 Cent für den Inlands-Standardbrief wieder einzuführen. Stattdessen möchte das Bundesministerium für Wirtschaft seine Verordnungen, die sich als juristisch nicht wasserfest erwiesen haben, nunmehr in das Postgesetz überführen und damit die aktuellen Portosätze rechtsfest machen.

Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

ich halte gerade die MICHEL-Rundschau 7/2020 in Händen und bin beim Durchblättern auf die Rubrik „Briefe an die Redaktion“ (S. 88) gestoßen, wo Sie auf die Anfrage eines Sammlers aus Russland antworten, allerdings mit dem Hinweis, das gezeigte Stück nicht endgültig einordnen zu können.

Pünktlich zu Ostern vereinfacht der Schwaneberger Verlag Sammlerinnen und Sammlern die Suche nach unbekannten Briefmarken. Mit der MICHEL-Recherchebroschüre erhalten Sammeleinsteiger ebenso wie Philatelie-Profis jetzt eine hilfreiche Anleitung, wie die Suche nach einer unbekannten Marke im MICHEL von Erfolg gekrönt wird.

Noch tobten die letzten Kämpfe des Zweiten Weltkriegs, als die US-Armee im März 1945 eine Militärregierung im bereits befreiten Aachen einsetzte.

Sie war bemüht, möglichst schnell einen „normalen“ zivilen Geschäftsalltag wiederherzustellen. Sichtbares Zeichen war die Eröffnung eines ersten deutschen Postamts unter alliierter Kontrolle am 19. März. Dort wurden die bereits 1944 in Washington vorproduzierten Briefmarken für Deutschland an das Publikum in vier Wertstufen abgegeben. Die dafür verwendeten AM-POST-Marken (Allied Military) waren die ersten Briefmarken der Alliierten auf deutschem Boden.

(tb) Ein Rekordjahr liegt hinter der Deutschen Post. Mit 1,83 Milliarden Paketen beförderte sie so viele Frachtsendungen wie noch nie. 2019 rollten nur 1,59 Milliarden Pakete über die Sortierbänder.

Der operative Gewinn des Konzerns lag nach vorläufigen Zahlen bei 5,4 Milliarden Euro. Nach der Sonderabschreibung, die wegen der Einstellung der Streetscooter-Produktion notwendig wurde, der Buchung der Corona-Sonderprämie für die im Brief- und Paketdienst Tätigen und allgemeinen Wertberichtigungen blieben unter dem Strich 4,84 Milliarden Euro übrig, 700 Millionen mehr als im Vorjahr.