Liebe MICHEL-Redaktion,

im MICHEL-Briefe Deutschland 2016/2017 gehen Sie auf die Qualität der Marken ein, aber nicht auf ein Problem, das der Sammler von moderner Bedarfspost hat.

Fast überwiegend werden Umschläge mit selbstklebender Klappe verwendet. Nach einer gewissen Zeit schlägt der Kleber gelblich bis auf die Briefvorderseite durch. Um dem zu entgehen, muss man nicht nur die Klappe entfernen, sondern auch das Gegenstück des Umschlags. Ist so eine Erhaltung im Sinne des Katalogs noch vollwertig oder nur als Briefstück mit Abschlag zum Katalogpreis anzusehen?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Albrecht H.

Die im 16. Jahrhundert von der Reformation in Gang gesetzten gesellschaftlichen Umwälzungen sind im kollektiven Gedächtnis vor allem mit den Namen Martin Luther und Philipp Melanchthon, Huldrych Zwingli und Johannes Calvin verknüpft – allesamt Männer.

Weniger bekannt ist, dass es auch zahllose Frauen gab, die sich für die Ausbreitung der Reformation eingesetzt und sie durch ihr Wirken entscheidend mitgeprägt haben. Darunter nicht nur Katharina von Bora, die Ehefrau von Martin Luther, und Anna Zwingli, sondern auch viele andere, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten sind.

(tb) Mit einem Paradoxon beschäftigte sich jüngst die Europäische Zentralbank (EZB).

Wegen der Coronakrise hatten rund 40 Prozent der Bürger angegeben, mehr mit Karte zahlen zu wollen und weniger mit Bargeld. Dennoch stieg die Nettoausgabe von Euro-Banknoten exorbitant. Gab die EZB im Dezember 2018 und 2019 jeweils Noten im Wert von rund 62 Milliarden Euro aus, waren es im Dezember 2020 mehr als 141Milliarden Euro. Insgesamt kursierten Ende 2020 Banknoten im Gesamtwert von 1,435 Billionen Euro, elf Prozent mehr als 2019.

Liebe MICHEL-Redaktion,

die Briefmarke Bund MiNr. 2499 wurde von der Post nicht nur im Markenheftchen MH 59 (10 x MiNr. 2499) verkauft. Die Post hat auch ein Markenset mit nur 4 Marken verkauft, wahrscheinlich aus dem MH 59 hergestellt.

Im Deutschland-Spezial fehlt meines Erachtens ein Hinweis.

Viele Grüße
Tiemo G.

Friedrich „Fritz“ Walter wurde am 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern als ältestes von fünf Kindern geboren.

Sein Vater arbeitete als Wirt in der Vereinsgaststätte des 1. FC Kaiserslautern, in dessen Schülermannschaft Fritz 1928 eintrat. Er spielte zunächst als rechter Verteidiger, später als offensiver Mittelfeldspieler. Nach dem Schulabschluss begann er eine Ausbildung zum Bankkaufmann, und 1940 erhielt der 19-Jährige seine Berufung in die deutsche Nationalmannschaft. 24 Länderspiele folgten bis 1942.