Die Annaberger Kät ist eines der traditionsreichsten Volksfeste in Deutschland. Ihre Geschichte reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück; 2020 sollte sie zum 500. Mal gefeiert werden.

Seit der ersten Ausrichtung im Jahr 1520 findet das Volksfest alljährlich vierzehn Tage nach Pfingsten im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz statt. Nach dem Ausfall in 2020 aufgrund der Corona-Beschränkungen öffnet es 2021 vom 4. bis zum 13. Juni seine Tore.

Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

in meiner Sammlung befindet sich ein kompletter Viererblock-Satz der Frankreich MiNr. 538–549 in postfrischer Erhaltung. Beispielhaft zeige ich die Blocks der MiNr. 541 und 546.

Da alle 4er-Blocks mit anhängenden Leerfeldern plus Rand versehen sind, auf dem zusätzlich eine Nummer zu sehen ist, interessieren mich folgende Aspekte:

War es damals üblich, alle Ausgaben mit Leerfeld zu produzieren, oder handelt es sich um eine Besonderheit? Wofür stehen die separat aufgedruckten Nummern? Sie folgen keiner erkennbaren Reihenfolge.

(tb) Wird es 2025 keine Ansichtskarten mehr geben?

Nun, man kann eine Befragung des Digitalverbandes Bitkom natürlich auch dahingehend deuten. Realistischer scheint, dass den Lobbyisten einfach entgangen ist, dass die Coronakrise auch Nebenwirkungen hat, an die man nicht sofort denkt.

Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen wurde am 11. Mai 1720 im heutigen Schloss Münchhausen in Bodenwerder geboren. Als Jugendlicher ging er an den braunschweigischen Hof in Wolfenbüttel und war dort Page von Herzog Anton Ulrich (1714–1774), dem er 1738 nach Russland folgte. Die Truppen, mit denen der zum Leutnant ernannte von Münchhausen in verschiedenen Kriegen kämpfte, waren in Riga stationiert, und es wird vermutet, dass er in einer Schenke im etwa 60 Kilometer entfernt liegenden Dunte erstmals als Erzähler in Erscheinung trat. In dieser Zeit lernte er Jacobine von Dunten (geb. 1724 oder 1726, gest. 1790) kennen, die er 1744 heira tete.

Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

ich habe in der MICHEL-Rundschau 12/2019 Plus den Artikel „Als Algerien noch französisch war“ auf Seite 81 mit Interesse gelesen. Die geschichtlichen Hintergründe kannte ich bis dato nicht, vor allem, dass sich Elsässer und Lothringer dort ansiedelten.

Ich hatte einen älteren Sammlerkollegen in Wien, der sammelte Belege mit deutschen Stempeln aus Algerien. Den historischen Grund hinterfragte ich damals nicht. Er schenkte mir einen Beleg und etliche Kopien von zweisprachigen Stempeln.