Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

in der Zeit von der Wiederzulassung des zivilen Postverkehrs in der Französischen Zone im September 1945 bis zum Zusammenschluss der Postverwaltungen der Westzonen am 3.10.1949 liegt eine Zeit von vier Jahren. In diesen vier Jahren wurden an den Postschaltern der Französischen Zone Ganzsachen verkauft, die im MICHEL-Ganzsachenkatalog in 6 unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden: Notausgaben, Aufbrauchsausgaben, Behelfsausgaben, Dauerausgaben, Luftpostfaltbriefe und Sonderwertstempel (Postkarten). Bei den beiden letztgenannten Gruppen handelt es sich um Ausgaben der Postverwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebietes (Bizone), die schon vor der allgemeinen Gültigkeit der Postwertzeichen der Bizone bzw. der Bundesrepublik in der Französischen Zone verkauft und postgültig wurden.

Wenn nach dem kalten Winter Gärten, Wälder und Flure zu neuem Leben erwachen, bietet die Traubenhyazinthe als eine der ersten Frühlingsblumen Nahrung für Bienen, Hummeln und viele andere Insekten. Lässt man der zumeist blauen Schönheit freien Lauf, können innerhalb weniger Jahre bezaubernde Blütenmeere entstehen.

Ihren Namen verdankt die ehemals zu den Liliengewächsen, heute zu den Spargelgewächsen gerechnete Blume den traubenförmigen Blütenständen. Da diese einen etwas strengen Duft verströmen, erhielt die Gattung den botanischen Namen „Muscari“, was vom lateinischen Wort „muscus“ abgeleitet ist und „Moschus“ bedeutet.

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MICHEL wünscht allen Kunden Frohe Ostern!

Das von Walter Gropius in Weimar begründete und ab 1925 in Dessau ansässige Bauhaus gilt als eine der einflussreichsten Architektur- und Designschulen des 20. Jahrhunderts. Seit 1996 zählen die Bauhausstätten in Dessau und Weimar zum UNESCO-Welterbe.

Die Gründung des Bauhauses erfolgte am 12. April 1919 in Weimar. Dessen Direktor, der Architekt Walter Gropius, hatte die Intention, eine neue Baukunst zu erschaffen, in der alle werkkünstlerischen Disziplinen, also Bildhauerei, Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk zu einer Einheit verschmolzen sind. Maßgeblich waren dabei Funktion, Effizienz und Nützlichkeit der Entwürfe sowie eine neuartige, sehr pragmatische Interdisziplinarität. Soziologische Erkenntnisse flossen genauso in die Arbeit ein wie neue Technologien und Werkstoffe. Ausdrücklich strebte das Bauhaus eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie an.

Mehr als 2500 Bieter waren dabei, als die vier Künker Frühjahrs-Auktionen mit insgesamt rund 6900 Losen durchgeführt wurden. Sammler und Händler ließen die Schätzung von 5,9 Mio. Euro auf stattliche 9 Mio. Euro steigen.

Eine Fülle von interessanten Einzelstücken und mehrere über Jahrzehnte gepflegte Sammlungen wurden in den vier Frühjahrs-Auktionen 318 bis 321, die Künker zwischen dem 11. und dem 15. März 2019 in Osnabrück durchführte, angeboten. Die Beteiligung war hoch: 2500 Bieter waren vertreten, persönlich, am Telefon, mittels Internet – und so stieg das Ergebnis für viele Stücke beachtlich.