Jürgen Hettingers MICHEL-Handbuch „Deutsches Reich Zusammendrucke“, erschienen im Dezember 2019, bedarf aus der Sicht eines aktiven Sammlers von Zusammendrucken einmal einer näheren Betrachtung.

Zunächst könnte man die Auffassung vertreten, dass für dieses hochinteressante – leider oftmals unterschätzte – Sammelgebiet der MICHEL-Deutschland-Spezial Band 1 eine ausreichende Grundlage bietet. Doch kann ein Spezial-Katalog, der die gesamte Bandbreite der deutschen Sammelgebiete abdeckt, notgedrungen nicht so ausführlich sein wie ein Handbuch, das sich auf ein bestimmtes Fachgebiet konzentriert.

(tb) Die Deutsche Post blickt auf ein erfolgreiches erstes Quartal zurück. Vor allem dank der Beförderung von Sendungen von Geschäftskunden an Privathaushalte, das so genannte B2C- oder Business-to-Customer-Geschäft, verdreifachte sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal von 592 Millionen Euro auf rund 1,9 Milliarden Euro.

Zu Bacharach am Rheine wohnt eine Zauberin, sie war so schön und feine und riß viel Herzen hin. Und brachte viel zu schanden der Männer rings umher, aus ihren Liebesbanden war keine Rettung mehr.

Mit diesen Versen hebt sie an, die berühmte Ballade von der Loreley, jener wunderschönen Frau, die auf dem gleichnamigen Schieferfelsen in der Nähe der rheinland-pfälzischen Stadt Sankt Goarshausen leben soll. Die vielfach erzählte Geschichte gehört zum deutschen Kulturgut, das Felsmassiv zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Liebe MICHEL-Redaktion,

im Anhang sende ich Ihnen einen Scan von einigen mir derzeit vorliegenden britischen Marken. Vielleicht können Sie etwas über die fraglichen Ausstanzungen in Erfahrung bringen.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen
Peter-Alfred G.

Bereits in der Spätantike lebten Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschland – Schriftzeugnisse und Sachfunde, die das belegen, sind allerdings selten. Für keinen Ort im deutschsprachigen Raum lässt sich im ersten Jahrtausend eine organisierte jüdische Gemeinde nachweisen.

Umso bedeutender ist ein Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahr 321 als früheste erhaltene schriftliche Quelle zur Existenz von Juden nördlich der Alpen. Das Dekret gestattete den Provinzstädten des Römischen Reichs, Juden in Ämter der Kurie und der Stadtverwaltung zu berufen. Dies zeigt, dass sie seit mindestens 1700 Jahren Teil der Bevölkerung und der Geschichte Deutschlands sind und das gesellschaftliche, kulturelle, wirtschaftliche und wissenschaftliche Leben mitgestaltet haben.