(tb) Vor 20 Jahren startete die Deutsche Post ihr Katastrophenhilfsprogramm GoHelp. Dabei arbeitet der Konzern mit dem Amt für die Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen (UN OCHA) zusammen. In 77 Einsätzen verteilten Mitarbeiter der Deutschen Post 70.000 Tonnen Hilfsgüter. Dabei kümmerte sich die Deutsche Post um die logistische Abwicklung der Lieferungen, derweil das UN OCHA koordinierte, welche Arten von Hilfsgütern im jeweiligen Einsatzgebiet benötigt werden.

(tb) Mustafa Tongucs Aufgabenbereich ist Anfang August gewachsen. Bislang war er nur Chef von DHL Express in Deutschland. Seit dem 1. August verantwortet er auch die Geschäfte der Eilsendungssparte der Deutschen Post in Österreich.

(tb) Mehr und mehr haben Internet-Handelsplattformen mit dort eingestellten Fälschungen zu kämpfen. Dies berichtete der auf Sammelgegenstände spezialisierte Anbieter Catawiki. Dort sichten mehrere hundert Experten die Offerten und löschen sie, wenn Zweifel an der Echtheit bestehen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl gelöschter Angebote aus dem Bereich Numismatik besonders stark. Sie lag um 104,9 Prozent über dem Wert des Vorjahres, mehr als eine Verdoppelung. Unter den eingestellten philatelistischen Angeboten stieg die Zahl zweifelhafter Offerten „nur“ um 20,8 Prozent.

(tb) Rainer Haag verantwortet künftig das Lieferkettenmanagement der Deutschen Post in Europa. Bei DHL Supply Chain trat er Mitte August die Nachfolge Hendrik Venters an, der zum Konzernvorstand für diesen Bereich bestellt worden war. Haag betreute bislang das Geschäft in Deutschland und in den Alpenländern. Dafür zeichnet nunmehr Katrin Hölter verantwortlich.

(tb) Die Bundesregierung möchte die 2019 verschärften Haftungsregelungen für Paket- und Expressdienste entfristen. Ein vom Kabinett bereits verabschiedeter Gesetzentwurf sieht vor, dass die Anbieter auf Dauer dafür haften sollen, wenn Subunternehmer ihrer Abgabepflicht für Sozialabgaben nicht nachkommen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) erklärte, das 2019 beschlossene Gesetz habe „Missbrauch und mangelnder Zahlungsmoral einen Riegel vorgeschoben“. Planmäßig wäre es zum Jahresende ausgelaufen.