Liebe MICHEL-Redaktion,

blättere ich durch die monatlich erscheinenden MICHEL-Rundschau-Ausgaben, so finde ich immer mehr Gefallen an meinen über lange Jahre hinweg erschienenen Dauerserien, die ich am liebsten sauber bedarfsgestempelt hinzufüge.

Die Ausgaben aus Übersee – zum Beispiel Antigua und Barbuda, Taiwan, Cook-Inseln, Guinea-Bissau, Sierra Leone und von wo sonst noch – sind doch in der Regel verkaufsfördernde Alibibelege, die niemals einen Postsack von innen gesehen haben.

Vom 8. bis zum 10. November veranstalteten die Philatelistische Akademie e.V. und der Schwaneberger Verlag wieder das Sammler-Seminar mit anschließendem MICHEL-Tutorial. Etwa 40 Teilnehmer fanden sich in Germering bei München ein.

Wie bereits in den letzten Jahren erwartete sie neben den spannenden Experten-Vorträgen auch wieder ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den zahlreichen Sammlern, die aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist waren. Doch 2019 gab es auch einige Neuerungen.

Optische Täuschungen basieren auf Störungen der visuellen Wahrnehmung.

Dass das Sehsystem mitunter falsche Annahmen über die Natur eines Sehreizes trifft, zeigt sich in eindrücklicher Weise beim Motiv der Briefmarke „Schachbrett“. Beim Betrachten des Bildes vermeint man, schachbrettartig angeordnete Quadrate zu sehen, die sich in der Mitte zu einer Blase aufspannen. Doch die Blase ist eine optische Täuschung.

Am 5. Dezember 2019 findet die 221. Internationale Pfankuch-Auktion für Briefmarken, Münzen und Postgeschichte statt.

Ab 9.30 Uhr kommen im Hotel Deutsches Haus in Braunschweig über 2800 Lose aus vielen Bereichen der Philatelie und Numismatik unter den Hammer.

Die Grande Dame der SPD mit dem oftmals resoluten Auftreten wurde am 7. Oktober 1919 in Leipzig geboren. Auf die Frage, was sie später werden wolle, antwortete sie schon als Kind: „Parteisekretärin!“

Wegen der sozialdemokratischen Einstellung ihrer Eltern musste sie 1934 das Lyzeum verlassen. Sie absolvierte eine Lehre im Verlagswesen und heiratete 1938 den Werbeleiter Emil Ernst Renger. Der gemeinsame Sohn Rolf kam im gleichen Jahr zur Welt. Nachdem sie Auszüge aus Kurt Schumachers Rede „Wir verzweifeln nicht!“ gelesen hatte, begann Renger im Oktober 1945 für ihn zu arbeiten. Nach seinem Tod trat sie aktiv in die Politik ein.