(tb) Knapp 36.600 Falschgeldnoten hat die Deutsche Bundesbank in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres aus dem Verkehr gezogen. Das bedeutet gegenüber dem zweiten Halbjahr 2024 eine Zunahme um acht Prozent. Für die Bevölkerung ist die Gefahr aber weiterhin überschaubar. Auf 10.000 Einwohner kommen rechnerisch neun Falschgeldnoten. Der Gesamtwert der sichergestellten Blüten betrug fast 2,1 Millionen Euro.
(tb) Mitte Juli begann DHL Express mit dem Bau eines neuen Umschlagzentrums in Köln-Marsdorf. Es befindet sich etwa zehn Kilometer vom bisherigen Standort entfernt, dessen Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Die neue Sortieranlage kann bis zu 6000 Sendungen pro Stunde bearbeiten. Die Halle selbst verfügt über zwölf Tore für die Be- und Entladung von Lastwagen. Angeschlossen sind drei langgestreckte Gebäude, sogenannte Pick-up- and Delivery-Finger, mit jeweils 26, zusammen 78 Toren für die Be- und Entladung von Transportern.
Insgesamt stehen 5500 Quadratmetern Lager- und Bürofläche zur Verfügung. Die Nachhaltigkeitsziele der Deutschen Post verfolgt der für den Eilgutversand zuständige Bereich mit einer großen Fotovoltaikanlage zur Stromversorgung und einer Wärmepumpe für die Beheizung und Kühlung.
(tb) Bis zum Jahresende verdoppelt die Deutsche Post ihre Flotte elektrisch angetriebener Transporter von Ford. 2400 neue Fahrzeuge übernimmt sie im Laufe des Jahres, sodass sie dann 4900 Elektro-Fords im Bestand haben wird. Dabei setzt sie neben dem klassischen Ford E Transit auch den E Transit Custom ein, dessen Zuladung geringer ausfällt. Ersterer fährt gewöhnlich im Paketzustelldienst, Letzterer in der Verbundzustellung. Insgesamt wird die Deutsche Post zum Jahresende rund 35.000 elektrische Zustellfahrzeuge einsetzen.
(tb) Kinder, wie die Zeit vergeht: 30 Jahre ist es inzwischen her, seit die Deutsche Post ihre erste Partnerfiliale im Einzelhandel eingerichtet hat. Zug um Zug ersetzten die Partnerfilialen die klassischen, von der Deutschen Post selbst betriebenen Postämter. Ein Teil der Postämter wurde in Postbank Finanzcenter umgewandelt, die inzwischen aber auch nach und nach schließen.
(tb) Bereits im ersten Halbjahr 2025 langten bei der Bundesnetzagentur 22.981 Beschwerden über schlechte Leistungen von Post- und Paketdiensten ein. Damit stieg die Zahl der Klagen gegenüber dem Wert des Vorjahres um satte 13,4 Prozent. Anders als in früheren Jahren wies die Regulierungsbehörde darauf hin, das sich neun von zehn Beschwerden gegen die Deutsche Post richteten. Das muss zwar noch nicht bedeuten, dass die Kunden tatsächlich immer die Arbeit des Konzerns kritisierten – mancher spricht noch immer von der „Post“, auch wenn eine Sendung von einem Wettbewerber der Deutschen Post zugestellt wurde. Eindeutig kann man aber festhalten, dass die Leistungsqualität des Marktführers nachgelassen hat.
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