Im Juli 2022 überraschte die Royal Mail mit der Meldung, dass nach nunmehr 59 Jahren das Erscheinen des Philatelic Bulletin eingestellt wird.

Beinahe sechs Jahrzehnte lang versorgte das monatliche Bulletin der Britischen Post seine Leser mit Informationen über Briefmarken-Neuausgaben und deren Hintergründe, ergänzt um Berichte aus traditioneller Philatelie und Postgeschichte.

In die MICHEL-Deutschland-Spezial-Bände der Jahre 2021 und 2022 wurden bei den Freimarken „Germania“ sowie bei den Freimarken „Arbeiter“ des Deutschen Reiches weitere Farben aufgenommen und Korrekturen in den Farbbezeichnungen vorgenommen.

Die Änderungen erfolgten auf Anregung der für das Prüfgebiet „Deutsche Inflation“ im Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) bestellten Prüfer Udo Fleiner, Rolf Tworek, Dieter Weinbuch und Josef Bauer.

Johann Mendel wurde am 20. Juli 1822 in Heinzendorf im damaligen Österreich-Schlesien als Sohn von Kleinbauern geboren; schon früh zeigte er ein lebhaftes Interesse an Pflanzen und Tieren. Er studierte Philosophie an der Universität Olmütz und trat 1843 in das Augustinerkloster St. Thomas in Alt Brünn, heute Tschechien, ein. Dort erhielt er den Ordensnamen Gregorius und wurde 1847 zum Priester geweiht. Ab 1845 besuchte er die Brünner Bischöfliche Theologische Lehranstalt und hörte Vorlesungen über Landwirtschaft. Von 1851 bis 1853 studierte er an der Universität Wien Physik und verschiedene Naturwissenschaften.

Mit allen in der Forschung bekannten Plattenfehlern, Varianten, Zähnungsabweichungen und vielen weiteren Besonderheiten bietet der Deutschland-Spezial das optimale Nachschlagewerk für alle ernsthaften Deutschland-Sammler. Die vielen zusätzlichen Unternummern, erweiterte Beschreibungen, Abbildungen, Aufstellungen und Erklärungen der MICHEL-Redaktion ermöglichen hier nämlich ein sehr viel tieferes Eintauchen in alle Deutschen Sammelgebiete ab 1849 als das Standard-Werk.

Um das Jahr 1160 erhielt Stendal das Markt- und Stadtrecht. Die günstige Lage an der Kreuzung zweier Handelsstraßen sowie die Nähe zur Elbe sorgten dafür, dass sich schon bald Kauf- und Handwerksleute im Ort niederließen.

Ende der 1350er-Jahre wurde Stendal Mitglied der Hanse und stieg, vor allem durch den Handel mit flandrischem Tuch sowie durch Privilegien wie Zollfreiheiten und das Münzrecht, zur größten und reichsten Stadt in der Mark Brandenburg auf.