(tb) Gleich drei Konzernbereiche der Deutschen Post kündigten verstärkte Investitionen in Afrika an. DHL Express, DHL Global Forwarding und DHL Supply Chain planen, gut 300 Millionen Euro in den Ausbau der Aktivitäten in der Subsahara-Region zu stecken. Die Eilgutsparte möchte Umschlagzentren modernisieren, die Kapazitäten in der Luftfracht steigern und in aufstrebenden Städten zeitdefinierte Zustellungen ausweiten. Im Fracht- und Speditionsbereich steht die Entwicklung von Branchenlösungen im Mittelpunkt. Ziel ist es, den Handel in Afrika zu stärken. Schließlich beabsichtigt das für das Lieferkettenmanagement zuständige Konzernsegment den Ausbau der Transportlösungen, wobei der Schwerpunkt auf den Transport von Medikamenten und pharmaähnlichen Präparaten liegt, die so genannten Life Sciences und Healthcare. Die Deutsche Post kündigte an, kleine und mittelständische Unternehmen mit Schulungen unterstützen zu wollen, beispielsweise im Umgang mit Zollvorschriften.

(tb) Das Bundesministerium der Finanzen stellte Ende Oktober die Ausgabe in Silber geprägter Gedenkmünzen ein. Die Ausgaben „Weihnachten“, Ausgabetag war der 20. November, und „125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn“, geplant für den 22. Januar 2026, werden nicht oder nicht in der geplanten Form erscheinen.

(tb) Zum 1. Januar 2026 müssen Geschäftskunden mehr für Pakete berappen. Die Deutsche Post kündigte Portoerhöhungen an, ohne sie näher zu quantifizieren. Da die Geschäftskunden individuell vereinbarte Verträge nutzen, gibt es auch keine Preistabellen. Die Entgeltanhebung begründete der Konzern mit den steigenden Kosten für die Zustellung und den anstehenden Investitionen unter anderem in den Ausbau des Netzes an Pack- und Poststationen, deren Zahl bis 2030 von 16.500 auf 30.000 wachsen soll.

(tb) Mit dem 31. Dezember stellt PostNord die Briefzustellung in Dänemark ein. Dieser Termin ist den meisten Sammlern bereits bekannt. Viele stellten daher die Frage, wie es in der Folgezeit weitergehe. Immerhin bestehen für Dänemark Verpflichtungen aus dem Weltpostvertrag. Unter anderem muss die Regierung sicherstellen, dass aus dem Ausland einlangende Briefe auch zugestellt werden.

(tb) Zum fünften Mal in Folge erhielt DHL Express die Auszeichnung als bester Arbeitgeber in Europa. Der Titel wird vom Wirtschaftsmagazin Fortunite und dem Portal Great Place to Work vergeben. Er basiert auf vertraulichen Befragungen der Mitarbeiter zur Unternehmenskultur. Die alljährlich veröffentlichte Liste guter Arbeitgeber umfasst hundert Positionen.