In einer neuen Video-Reihe gibt Hugo-Michel-Förderpreisträgerin Sabrina Buchholz Einblicke in ihre Sammlung, vermittelt wichtiges philatelistisches Wissen und zeigt Tipps und Tricks für Sammler und alle, die es noch werden möchten.

In Teil 3 widmet sie sich einem ganz neuen Thema: "Kuriose" Briefmarken, die also auf die eine oder andere Art und Weise aus der Masse der Postwertzeichen hervorstechen, bieten für Sammeleinsteiger ein spannendes und lehrreiches Sammelgebiet, doch auch langjährige Sammler werden hier garantiert noch etwas Neues zum Staunen und vielleicht auch Schmunzeln entdecken.

Die Rote Mauritius, eine der seltensten und berühmtesten Briefmarken der Welt, ist im Auktionshaus Gärtner in Ludwigsburg für 8,1 Millionen Euro versteigert worden.

Sie ziert einen von insgesamt nur drei erhalten gebliebenen Umschlägen, die im Jahr 1847 von Lady Gomm, der Ehefrau des Gouverneurs, als Einladung zu einem Kostümball verschickt wurden.

(tb) Vor einigen Monaten noch zeigten sich viele entsetzt, dass der einstige US-Präsident Donald John Trump die 2016 beschlossene Ehrung Harriet Tubmans auf einer Banknote zu 20 Dollar verzögert hatte. Nunmehr steht die Würdigung der engagierten Kämpferin gegen die Sklaverei bevor, doch weht der Wind plötzlich von einer anderen Seite.

Sich selbst als kapitalismuskritisch einschätzende Kreise protestieren gegen die Banknote, da sie in Tubman eine Gegnerin das Kapitalismus sehen. Zudem ziehen einige Kritiker eine Linie vom Verkauf der Sklaven zu den dafür verwendeten Banknoten und definieren es als Respektlosigkeit, eine ehemalige Sklavin – Tubman war entflohen – auf einer Banknote zu zeigen.

Am 26. Juni 1284 soll eine Schar von Kindern aus der Stadt Hameln einem verführerischen Flötenspieler aufgesessen und in einen Berg geführt worden sein – 130 an der Zahl gelten seither als verschollen. Beobachtet hat dieses Unglück ein Kindermädchen, dessen Bericht zufolge jener Mann in der Tracht eines Jägers mit schrecklichem Angesicht und wunderlichem rotem Hut schon einmal in Hameln gewesen sei…

In den Briefordnereien deutscher Verteilerzentren stehen Maschinen, die sich „AM“ nennen. Die „AM“ – die „Aufstell- und Stempelmaschine“ – ist eine der ersten Stationen, die ein Brief auf seinem Weg durch das vollautomatisierte Briefzentrum durchläuft. Sie erkennt die Freimachung der nach Format sortierten Briefe, richtet sie einheitlich aus und sorgt für die sachgemäße Entwertung jeder Marke mit dem Tagesstempel.