10.11.2017
(mi) So fing alles an: 3 Pence hätte es einen britischen Sammler im Mai 1840 gekostet, eine vollständige Sammlung der Briefmarken aus aller Welt zu kaufen. Heute kann von einer solchen vollständigen Sammlung zwar keine Rede mehr sein. Doch gerade aufgrund ihrer Seltenheit sind die klassischen Marken heute, zu Zeiten einer weltweiten Neuheitenflut, beliebt wie nie.
(tb) Der Preisverfall im Paketmarkt trifft auch grenzüberschreitende Sendungen. Das ermittelte die Unternehmensberatung A.T. Kearney.
(CIT) „Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel“, so heißt es im Neuen Testament zum Kampf zwischen göttlichen und teuflischen Mächten. Den Sieger, Erzengel Michael, kennen Freunde der Numismatik als feststehenden Bildtypus auf den „Angels“. Jenen Goldmünzen zu 6 Shillings 8 Pence, mit denen König Edward IV. ab 1465 in England den Noble ersetzte. Gut 550 Jahre später zeigt sich das altehrwürdige Motiv in neuartigem Glanz.
(tb) Paketdienste müssen künftig ihre Preise für grenzüberschreitende Sendungen der Europäischen Kommission mitteilen. Die Behörde veröffentlicht sie dann auf einer speziellen Internet-Seite, um auf diese Weise Transparenz in dem Marktsegment zu schaffen.
(cj) Genau 100 Jahre nach der Oktoberrevolution ist die Sowjetunion natürlich das interessanteste Sammelgebiet. Auf diesem bekannten Propagandabild von Wladimir Serow ruft Lenin sie gerade aus.
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