Die Mitgliederversammlung des Bundes Philatelistischer Prüfer am 27. April 2019 stand ganz im Zeichen der Vorstandswahl und der Ernennung eines neuen Ehrenmitgliedes.
Schon zum elften Mal fand die Prüfertagung des BPP im Arvena-Park-Hotel in Nürnberg statt. Präsident Christian Geigle hielt eine Rückschau auf die abgelaufene vierjährige Wahlperiode und hob insbesondere das bereits weit fortgeschrittene Prüferhandbuch hervor, für das im Vorfeld drei weitere Kapitel – Prüfstandards, Richtlinien zur Aufnahme, Richtlinien zur Erweiterung – überarbeitet und in der Versammlung einstimmig verabschiedet wurden. Neben viel Lob für die reibungslose Prüftätigkeit der meisten Kollegen standen Kritik bezüglich der Prüfdauer und des Kommunikationsverhaltens in einigen Fällen.
(tb) Zum 15. April führte die Deutsche Post ein neues Produkt für den Warenversand ins Ausland durch Privatkunden und Kleingewerbetreibende ein.
Das Päckchen XS International darf bis zu zwei Kilogramm wiegen und kostet 4,89 Euro für den Versand in die Staaten der Europäischen Union und 8,89 Euro in alle anderen Länder.
Seit 2004 sind bereits 15 Ausgaben in der bekannten Münz-Serie „Tiffany Art“ erschienen. Bereits die erste Ausgabe erhielt den COTY für ihr „Best Innovative Coin Concept“, vier weitere Auszeichnungen für ebensoviele Ausgaben folgten.
An dieser Serie können Numismatik-Interessierte genau verfolgen, wie sich die Prägekunst in den vergangenen 15 Jahren entwickelt hat.
(tb) Die Portoerhöhung im Briefdienst kommt zum 1. Juli. Das kündigte die Deutsche Post an, nachdem die Bundesnetzagentur den Spielraum für die Anhebung der Entgelte auf durchschnittlich 10,63 Prozent beziffert hatte.
Noch am 15. Januar hatte die Regulierungsbehörde eine Erhöhung um nur 4,8 Prozent genehmigt. Im März legte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) dann eine Neufassung der Verordnung vor, die der Deutschen Post eine höhere Portoanhebung erlaubte.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfuhren Industrie, Handel und Verkehr einen bemerkenswerten Aufschwung. Zur selben Zeit begann auch der Ausbau des Eisenbahnnetzes in ganz Europa. Die Nachfrage nach Postdienstleistungen nahm Jahr für Jahr zu, auch weil immer mehr Menschen lesen und schreiben konnten, und Papier sowie Tarife aufgrund des Fortschrittes erschwinglicher wurden.
Besonders profitierte die Post von der Eisenbahn, mit welcher große Mengen an Poststücken in bedeutend geringerer Zeit geliefert und zugestellt werden konnten. Benachteiligt waren Orte auf dem Lande und in gebirgigen Gegenden, wo sich oft nicht einmal die Errichtung eines Postamtes rentierte.
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