Wenn die Nächte am längsten sind und es draußen frostig kalt ist, dann schlägt die Stunde eines Mannes, der in einer einzigen Nacht die ganze Welt beschenkt. In seinem zauberhaften Schlitten finden sowohl er selbst wie auch seine Geschenke Platz.
Seit der Mensch vor 5000 Jahren den Schlitten erfunden hat, ist das Gleiten über den Schnee eine verheißungsvolle Fortbewegungsart, die einen nicht mehr ganz an den Boden fesselt, aber noch kein Fliegen ist. Nur der geheimnisvolle Mann und seine Tiere wissen, wie viel noch fehlt, um das winterliche Gefährt in die Luft zu heben.
(tb) Ein für alle Steuerzahler wichtiges Urteil fällte der Bundesfinanzhof (BFH) zu den Fristen nach Abgabenordnung. Diese legt fest, dass ein Bescheid drei Tage nach der Postaufgabe als zugestellt gilt. Mit diesem Zustelltag beginnen die Fristen zu laufen. Nunmehr stellten die Richter fest, dass die drei Tage nur bei der Zustellung durch die Deutsche Post gelten.
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Ende des 18. Jahrhunderts entzückten Luise und Friederike, die Töchter des Herzogs von Mecklenburg-Strelitz, halb Europa. Selbst der preußische König Friedrich Wilhelm II. war so verzaubert von ihrer Schönheit, dass er sie mit zweien seiner Söhne vermählen ließ. Kronprinz Friedrich Wilhelm heiratete die ältere Luise und Prinz Ludwig ehelichte Friederike. Wegen ihres ungezwungenen Naturells waren die Schwestern vor allem bei der Bevölkerung außerordentlich beliebt.
Eine nach ihrem Vorbild geformte Doppelstatue, geschaffen von Johann Gottfried Schadow, einem der bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit, gilt heute als Hauptwerk des deutschen Frühklassizismus. Der bekannte Modelleur erhielt den Auftrag, zunächst einmal zwei Porträtbüsten der Prinzessinnen anzufertigen.
Die Universitätsbibliothek Leipzig hat am 19. September 2018 erstmals ihre neu erworbenen 218 Medaillen von Bruno Eyermann (1888–1961) der Öffentlichkeit vorgestellt. Eyermann war die bestimmende Gestalt unter den Leipziger Kunstmedailleuren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Eyermann-Medaillensammlung ist in ihrem Umfang und ihrer Qualität einzigartig. Sie umfasst mit 218 Medaillen über 80 Prozent des bekannten Eyermann-Oeuvres und deckt alle Schaffensphasen mit Stücken von besonders hoher Qualität ab.
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