Im Jahr 1962 erschienen in der noch jungen Bundesrepublik die ersten Jugendmarken, deren Zuschlagerlöse seither in die Finanzierung von Jugendhilfe-Projekten fließen. Mit dem Apollofalter, dem Trauermantel, dem Kleinen Fuchs und dem Segelfalter startete der erste, vier Werte umfassende Sondermarkensatz „für die Jugend“ mit Motiven aus der Tierwelt; ihr blieben die folgenden sieben Sätze MICHEL-Rundschau bis ins Jahr 1969 treu: Auf die Schmetterlinge folgten einheimische Vögel, Fische, Federwild, Hochwild, Pelztiere, bedrohte Tiere und Pferde, bevor sie im Jahre 1970 schließlich von einem Satz zu Ehren vierer Minnesänger abgelöst wurden.
(tb) Das Bundesministerium der Finanzen möchte künftig auch auf Silbermünzen, die aus Staaten außerhalb der Europäischen Union stammen, den vollen Umsatzsteuersatz von 19 Prozent aufschlagen. Das geht aus einem Schreiben hervor, das Anfang Oktober bekannt wurde.
Im Mai 1968 stößt ein bedeutsamer Charakter zum Team der MARVEL-Superhelden hinzu: Black Panther. Geboren als T’Challa ist er zu Beginn in erster Linie der Sohn von König T’Chaka, der über das technologisch weit fortgeschrittene afrikanische Land Wakanda herrscht. Das größtenteils vom Rest der Welt abgeschirmte Volk Wakandas verehrt den Black-Panther-Krieger. Nachdem sich T’Challa als würdig erwiesen hat, setzt er sich als jener fortan für die Verteidigung seiner Heimat sowie auch der ganzen Erde ein.
Am 11. Juni 2019 erschienen mit einer Gesamtauflage von 150.000 Stück die ersten Crypto-Briefmarken der Österreichischen Post – jene Marken mit dem Einhorn-Kopf, die zwar auch physisch existieren, aber vor allem wegen ihrer digitalen Zwillinge gekauft werden. Jeder Marke ist nämlich eine digitale Entsprechung zugeordnet, die mittels QR-Code aufrufbar ist und in einer von fünf virtuellen, unterschiedlich häufigen Farben vorliegt.
Seit der Einführung von Briefmarken im Jahr 1840 in Großbritannien haben fehlerhafte Exemplare ein außerordentliches Interesse geweckt – wenige solcher Abarten erzielen sogar Millionenbeträge. Die erste Briefmarke Deutschlands, die das geschafft hat, ist der weltberühmte Baden-Fehldruck, der 2019 für 1,26 Millionen Euro versteigert wurde. In diesem Jahr ziert er die neueste Ausgabe der Sonderpostwertzeichen- Serie „Tag der Briefmarke“. Um auf die wahrscheinliche Entstehungsgeschichte dieser philatelistischen Besonderheit aufmerksam zu machen, steht die Abbildung allerdings auf dem Kopf.
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