Schmetterlinge sind wahre Schönheiten: Prächtige Farben und faszinierende Muster kennzeichnen vor allem die Tagfalter. Bei vielen Arten dienen die Flügel nicht nur dem Flug, sondern auch der Tarnung oder gar der Abschreckung. Manche Flecken ähneln den Augen von Raubtieren, andere signalisieren mit strahlenden Farben, sie seien ungenießbar oder giftig. Wieder andere Schmetterlinge verschmelzen lieber mit ihrer Umgebung.

Am 8. März 1956 entdeckte eine Inspektorin bei der Hauptpost in Santiago auf frankierten Briefen Marken zu 50 Pesos, deren Farbe ihr verdächtig vorkam.

Eine umgehende Nachforschung ergab, dass diese Marken sämtlich vom gleichen Postschalter stammten. Die Postbeamtin wurde sofort vom Dienst suspendiert, strafrechtliche Ermittlungen wurden eingeleitet.

Die „Welt der Briefe“ hält uns Freimarken-Spezialsammler reichlich in Atem – darüber könnte man fast die „Blumen“ vergessen. Aber es gibt ja den Arbeitskreis Markenheftchen e.V. (akmh), der auch die Markenheftchen und Folienblätter der Freimarkenserie 2005 bis 2022 im Auge behält. Und so dürfen wir in unserer Serie „Fälschung erkannt“ von Anemone nemorosa berichten, dem Buschwindröschen. Vom echten, vom falschen und davon, wie man beide unterscheidet.

(tb) Die britische Royal Mail ist einmal mehr in die Krise geraten. Nach Angaben ihres Vorstandes droht täglich eine Million Pfund Verlust, umgerechnet knapp 1,2 Millionen Euro.

Noch im Geschäftsjahr 2021/22, das am 31. März endete, hatte sie einen Gewinn von 416 Millionen Pfund erwirtschaftet. Den Umschwung begründet der Vorstand mit dem Ende der Sonderkonjunktur im Zuge der Corona-Pandemie.

Dem 1948 offiziell gegründeten Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), der auch als Weltkirchenrat bezeichnet wird, gehören rund 350 orthodoxe, anglikanische, baptistische, lutherische, methodistische und reformierte sowie vereinigte und unabhängige Kirchen, kirchliche Denominationen und kirchliche Gemeinschaften aus über 120 Ländern an, die insgesamt 580 Millionen Christinnen und Christen repräsentieren.