(tb) In Berlin-Marienfelde eröffnete die Deutsche Post ein neues Umschlagzentrum für die Stückgutsparte von DHL. Es ersetzt eine zu klein gewordene Anlage in Berlin-Neukölln und soll neben dem Berliner Süden auch die angrenzenden Regionen Brandenburgs versorgen. Die Kapazität der Halle mit 5200 Quadratmetern Fläche und 48 Toren für die Be- und Entladung ist etwa doppelt so hoch wie in Neukölln. Neben dem Stückgutzentrum in Berlin-Marienfelde betreibt DHL noch eines in Wustermark westlich Berlins. Das Umschlagzenrum verfügt über eigene Photovoltaik- und Windkraftanlagen, um den Strom für den Betrieb und die Versorgung elektrischer Fahrzeuge selbst erzeugen zu können. Darüber hinaus ist der Bau energieeffizient unter anderem mit Wärmepumpe und Leuchtdioden-Beleuchtung ausgestattet. Zur Eröffnung kündigte der Konzern an, demnächst ein weitere Anlage in Graben bei Augsburg eröffnen zu wollen.
(tb) Überraschenderweise hat die Weidener Versandstelle Automatenmarken zu den gängigen Inlands-Portosätzen ins Angebot aufgenommen. Sätze zu den Nennwerten 95 Cent, 1,10, 1,80 und 2,90 Euro gibt es jeweils mit den Motiven „Briefe schreiben“ und „Briefe empfangen“, MICHEL-Nummern 8 und 9. Interessanterweise sind sie mit „Tastensatz“ überschrieben, obgleich die Sielaff-Automaten, die solche Sätze angeboten hatten, seit dem Jahreswechsel abgeschaltet sind.
(tb) Die irische Tochter von Astra Zeneca, Alexion, setzt beim Transport ihrer Medikamente auf den Einsatz regenerativer Kraftstoffe. Dafür schloss sie einen Vertrag mit DHL Express, um für Flüge in 19 europäische Länder aus Speise- und anderen pflanzlichen Resten hergestelltes Kerosin zu verwenden. Astra Zeneca möchte bis 2030 den Ausstoß klimaschädlicher Schadstoffe im Vergleich zu 2019 halbieren, bis 2045 hundertprozentig klimaneutral arbeiten. Ähnliche Ziele verfolgt die Deutsche Post.
(tb) Die Europäische Kommission möchte schärfer gegen Pakete mit Billigware aus China vorgehen. Anbieter wie Aliexpress, Shein und Temu überschwemmen den europäischen Markt mit Wegwerfartikeln zu Niedrigstpreisen. Ein Teil der Lieferungen enthält zudem gefälschte Markenartikel oder Waren, die den hiesigen technischen Vorschriften widersprechen. Tagaus, tagein treffen in Europa bis zu zwölf Millionen Sendungen ein.
(tb) Mehr Blüten, geringerer Schaden – mit diesen Worten kann man die Bilanz der Deutschen Bundesbank zusammenfassen, die Ende Februar über die 2024 beschlagnahmen Banknoten- und Münzfälschungen berichtete. Mit rund 72.400 Falschgeldnoten stieg deren Zahl gegenüber 2023 um etwa 28 Prozent. Doch brachten die Kriminellen deutlich mehr Blüten geringeren Nennwertes in Umlauf, sodass die Schadensumme um zwölf Prozent auf 4,5 Millionen Euro sank.
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