Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen wurde am 11. Mai 1720 im heutigen Schloss Münchhausen in Bodenwerder geboren. Als Jugendlicher ging er an den braunschweigischen Hof in Wolfenbüttel und war dort Page von Herzog Anton Ulrich (1714–1774), dem er 1738 nach Russland folgte. Die Truppen, mit denen der zum Leutnant ernannte von Münchhausen in verschiedenen Kriegen kämpfte, waren in Riga stationiert, und es wird vermutet, dass er in einer Schenke im etwa 60 Kilometer entfernt liegenden Dunte erstmals als Erzähler in Erscheinung trat. In dieser Zeit lernte er Jacobine von Dunten (geb. 1724 oder 1726, gest. 1790) kennen, die er 1744 heira tete.

Sehr geehrte MICHEL-Redaktion,

ich habe in der MICHEL-Rundschau 12/2019 Plus den Artikel „Als Algerien noch französisch war“ auf Seite 81 mit Interesse gelesen. Die geschichtlichen Hintergründe kannte ich bis dato nicht, vor allem, dass sich Elsässer und Lothringer dort ansiedelten.

Ich hatte einen älteren Sammlerkollegen in Wien, der sammelte Belege mit deutschen Stempeln aus Algerien. Den historischen Grund hinterfragte ich damals nicht. Er schenkte mir einen Beleg und etliche Kopien von zweisprachigen Stempeln.

(tb) Drei Fehlerquellen machte der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation (DVPT) aus, als er die Laufzeiten in großen Mengen eingelieferter Geschäftspost über ein Jahr hinweg untersuchte.

Zum einen verzögern die Sortierarbeiten bei den Konsolidieren die Briefbeförderung. Mit einer mittleren Laufzeit von 1,39 Tagen brauchten die über Konsolidierer eingelieferten Sendungen deutlich mehr Zeit als direkt bei der Deutschen Post eingelieferte Sendungen, die im Schnitt 1,26 Tage unterwegs waren. Erheblich fällt die Schwankungsbreite bei den Konsolidieren mit 1,21 bis 1,8 Tagen aus. Bei der Direkteinlieferung liegt sie bei lediglich 1,16 bis 1,33 Tagen.

Am 28. März 1930 erschien im Saargebiet die Aufdruckmarke MiNr. 142 zu 60 Centimes. Hierzu war die Urmarke MiNr. 116 aus der fünften Landschaftsbilder-Ausgabe zu 80 Centimes mit der neuen Wertangabe und zwei Balken überdruckt worden.

Die drei im MICHEL-Deutschland-Spezial gelisteten Plattenfehler der MiNr. 116 finden sich alle auf der Aufdruckausgabe wieder. Mit zwölf Euro für Exemplare mit Falz und 30 Euro für postfrische Marken sind die Urmarkenplattenfehler der MiNr. 142 etwas höher bewertet als die Aufdruckfehler, sind aber für die meisten Sammler sicher eine erschwingliche Angelegenheit.

Der Begriff „Post“ leitet sich vom lateinischen „posita“ ab, was „festgestellt“ bedeutet und die Übermittlungswege, sogenannte Kurse, auf festgelegten Strecken zu regelmäßigen Zeiten beschreibt.

Das Postwertzeichen aus der Serie „Europa“ gilt der Geschichte der im staatlichen Auftrag organisierten Post, die sich in Europa bis ins Mittelalter zurückverfolgen lässt.