(tb) Die Deutsche Post kaufte den führenden Anbieter für Retourenlösungen in Nordamerika, Inmar Supply Chain Solutions. Das in Winston-Salem, North Carolina, sitzende Unternehmen wird in den Unternehmensbereich DHL Supply Chain integriert, der für die Kontraktlogistik zuständig ist. Mit Inmar arbeitet DHL schon geraume Zeit zusammen, sodass die Integration leichter fallen wird als beim Kauf eines weniger bekannten Partners oder gar der Übernahme eines Wettbewerbers. Inmar unterhält vornehmlich in Nordamerika 14 Rücksendezentren, in denen 800 Mitarbeiter beschäftigt sind. Darüber hinaus gründete das Unternehmen eine Tochter in Indien. Mit dem Kauf wird DHL Supply Chain zum Marktführer fü Rücksendelogistik in Nordamerika.

(tb) Wer an der jüngsten Wahl zum Deutschen Bundestag – sie fand deutlich nach Redaktionsschluss dieser MICHL-Rundschau statt – per Briefwahl teilgenommen hat, konnte seinen Wahlumschlag in die Briefkästen der Deutschen Post werfen. Diese musste gemäß Postgesetz die Sendungen spätestens zwei Tag nach der Postaufgabe zustellen. Das konnte der Konzern nach eigenen Angaben gewährleisten, zumal auch andere Sendungen in der Regel derzeit maximal zwei Tag unterwegs sind.

(tb) Die Deutsche Post unterstützt das 23. Deutsche Down-Sportlerfestival, das am 27. September in Wetzlar stattfindet. An ihm nehmen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Down-Syndrom teil. DHL Express fördert die Veranstaltung nicht nur finanziell. Mitarbeiter beteiligen sich auch ehrenamtlich an der Organisation und Durchführung der Spiele. Erwartet werden 800 Sportler. Neben Leichtathletik, Schwimmen und anderen Sportarten finden auch Arbeitsgruppen in Disziplinen wie Yoga statt.

(tb) In Mathias Krümmel gewann die Deutsche Post den ehemaligen Landeschef Schweden von PostNord als neuen Leiter von DHL Freight in Schweden. Im Speditionsbereich des Konzerns trat er zum 1. Januar die Nachfolge Robert Zanders an, der seitdem die gesamten nordischen Märkte einschließlich des Baltikums verantwortet. Krümmel hat im Zusammenschluss der schwedischen und dänischen Post Karriere gemacht und war 2021 in den Konzernvorstand aufgestiegen. Ende 2023 war er ausgeschieden, sodass im Wechsel keine Gefahr von Interessenkonflikten liegt.

(tb) Die Österreichische Post konnte 2024 ihren Umsatz um 13,9 Prozent auf 3,12 Milliarden Euro steigern. Das Betriebsergebnis wuchs um neun Prozent auf 207,3 Millionen Euro. Somit konnte der Konzern den Rückgang des Briefaufkommens auffangen. Die Zahl zugestellter Briefe ist seit 2009 um die Hälfte gesunken. Um ihre Aufgaben bewältigen zu können, sucht die Post händeringend Personal.